Naumoski ist die heißeste Mattersburger Aktie. Auch im Heimspiel gegen Kapfenberg.
Samstag, 07. November 2009 von: Michael Lechner
"KSV-Schläfer" schenken SVM den Sieg
Kapfenberg machts Mattersburg zu leicht. 15 starke Minuten am Anfang und Ende genügen den Burgenländern für drei Punkte. Dazwischen nimmt sich der SVM eine "Auszeit", die die Steirer trotz zahlreicher Chancen nicht nützen.
Damit ist der KSV nach drei Spielen und sieben Punkten wieder einmal geschlagen. Mattersburg macht zumindest gegen die Teams der zweiten Tabellenhälfte jene Punkte, die für den Klassenerhalt reichen sollten.
Die Männer des Spiels: Ilco Naumoski und Ronald Spuller, die jeweils im Doppelpack treffen. Die Lederer-Elf macht aus acht Torschüssen vier Treffer. Eine starke Quote. Auf Seiten der Kapfenberger überzeugt Marek Heinz, der nach zwei Toren beim 7:2 gegen den LASK beinahe an jeder Chance der Rot-Weißen beteiligt ist.
KSV spielt, trifft aber nicht
Die Gäste haben die Startphase schlichtweg verschlafen. Vor allem Milan Fukal. Er patzt beim 1:0 von Naumoski (12.), wo aber auch alle anderen Abwehrspieler zuschauen. Dann verliert der Tscheche das Kopfballduell gegen Mörz, welches Spuller nach Wagner-Assist zum 2:0 nützt (15.).
Dann beginnt die lange Mattersburger Schaffenspause, die der KSV trotz zahlreicher Chancen nicht nützen kann. Unter anderem vergeben Siegl und Schmid (Stangen-Kopfball). Dazu wird ein klarer Elfmeter nach Foul an Schmid nicht gegeben. Nach der Pause vergibt die Gregoritsch-Elf weitere Möglichkeiten, trifft erst in der 83. Minute zum 1:2 durch Scharrer.
Waltner unterstreicht Mattersburgs Effizienz
Statt einer heißen Schlussphase, die Mattersburg für die lange Passivität doch noch bestraft, laufen die Steirer in zwei blitzsaubere Konter. Naumoski (88.) und Spuller (92.) sorgen für den 4:1-Endstand. Bemerkenswert: Eben erst eingewechselt, leistet Waltner bei beiden Toren die Vorarbeit. Einen wichtigen Anteil am Sieg hat auch SVM-Goalie Borenitsch. Im Gegensatz zu seinen zehn Vorderleuten ist er 90 Minuten aufmerksam.
Auf Seite 2 gibts alle Stimmen und die Statistik zum Match! Jetzt umblättern!
"KSV-Schläfer" schenken SVM den Sieg
Kapfenberg machts Mattersburg zu leicht. 15 starke Minuten am Anfang und Ende genügen den Burgenländern für drei Punkte. Dazwischen nimmt sich der SVM eine "Auszeit", die die Steirer trotz zahlreicher Chancen nicht nützen.
Damit ist der KSV nach drei Spielen und sieben Punkten wieder einmal geschlagen. Mattersburg macht zumindest gegen die Teams der zweiten Tabellenhälfte jene Punkte, die für den Klassenerhalt reichen sollten.
Die Männer des Spiels: Ilco Naumoski und Ronald Spuller, die jeweils im Doppelpack treffen. Die Lederer-Elf macht aus acht Torschüssen vier Treffer. Eine starke Quote. Auf Seiten der Kapfenberger überzeugt Marek Heinz, der nach zwei Toren beim 7:2 gegen den LASK beinahe an jeder Chance der Rot-Weißen beteiligt ist.
KSV spielt, trifft aber nicht
Die Gäste haben die Startphase schlichtweg verschlafen. Vor allem Milan Fukal. Er patzt beim 1:0 von Naumoski (12.), wo aber auch alle anderen Abwehrspieler zuschauen. Dann verliert der Tscheche das Kopfballduell gegen Mörz, welches Spuller nach Wagner-Assist zum 2:0 nützt (15.).
Dann beginnt die lange Mattersburger Schaffenspause, die der KSV trotz zahlreicher Chancen nicht nützen kann. Unter anderem vergeben Siegl und Schmid (Stangen-Kopfball). Dazu wird ein klarer Elfmeter nach Foul an Schmid nicht gegeben. Nach der Pause vergibt die Gregoritsch-Elf weitere Möglichkeiten, trifft erst in der 83. Minute zum 1:2 durch Scharrer.
Waltner unterstreicht Mattersburgs Effizienz
Statt einer heißen Schlussphase, die Mattersburg für die lange Passivität doch noch bestraft, laufen die Steirer in zwei blitzsaubere Konter. Naumoski (88.) und Spuller (92.) sorgen für den 4:1-Endstand. Bemerkenswert: Eben erst eingewechselt, leistet Waltner bei beiden Toren die Vorarbeit. Einen wichtigen Anteil am Sieg hat auch SVM-Goalie Borenitsch. Im Gegensatz zu seinen zehn Vorderleuten ist er 90 Minuten aufmerksam.
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Franz Lederer (Mattersburg-Trainer): "Wir haben sicher nicht bewusst versucht, das Ergebnis 75 Minuten zu halten. Das wollte niemand - weder ich noch die Mannschaft. Nach dem schnellen 2:0 haben wir leider unsere Marschroute verlassen. In der ganzen zweiten Hälfte hat uns die Entlastung nach vorne gefehlt, ehe wir doch noch im Konter den Sack zugemacht haben."
Ilco Naumoski (zweifacher Mattersburg-Torschütze): "Die ersten 20 Minuten haben wir perfekt gespielt, aber was wir dann abgeliefert haben, das ist nicht zu entschuldigen. Danach haben wir aufgehört, Fußball zu spielen. Wir haben förmlich um den Anschluss gebettelt. Deshalb bin ich sehr froh, dass wir am Ende noch 4:1 gewonnen haben. Mein erstes Tor war sehr schön, das wird das Tor des Monats."
Werner Gregoritsch (Kapfenberg-Trainer): "Wenn man das Spiel gesehen hat und unsere Dominanz, die wir heute gezeigt haben, dann ist das sehr, sehr traurig und bitter, dass wir hier als 1:4-Verlierer vom Platz gehen. Wir haben wunderschönen Fußball gespielt, vor allem in der zweiten Halbzeit. Wir hätten aber den Anschluss viel früher machen müssen, Mattersburg war teilweise regelrecht eingeschnürt, doch unsere Chancenauswertung hat nicht gepasst. Wenn wir nur 50 Prozent genutzt hätten, dann wäre das Spiel ganz anders ausgegangen. Im Finish haben wir Hollywood gespielt und sind in zwei Konter reingelaufen, deshalb schaut das Ergebnis so schlecht aus."
Manuel Schmid (Kapfenberg-Mittelfeldspieler): "Wir können nicht die bessere Mannschaft gewesen sein, wenn wir 1:4 verlieren. Wir haben früh zwei blöde Tore bekommen und dann erst ins Spiel gefunden. Der Anschlusstreffer ist uns zu spät gelungen. Dann haben wir aufgemacht und noch zwei Tore bekommen."
tipp3-Bundesliga (15. Runde): SV Mattersburg - Kapfenberger SV 4:1 (2:0)
Pappelstadion, 3.200 Zuschauer, SR Plautz.
Torfolge: Naumoski (12.), Spuller (15.), Scharrer (84.), Naumoski (88.), Spuller (92.)
Mattersburg: Borenitsch - Pauschenwein, Sedloski, Malic, Hamouz (50. Rath) - Spuller, Mörz, Schmidt (49. Seidl), Atan - Wagner (82. Waltner), Naumoski
Kapfenberg: R. Wolf - Osoinik, Schönberger, Fukal, Schellander (46. Gansterer) - Schmid, Siegl (72. Scharrer), Majstorovic, Sencar (86. Kozelsky) - Heinz - Alar
Gelbe Karten: Hamouz, Mörz (im nächsten Spiel gesperrt) bzw. Majstorovic, Sencar, Gansterer