Im Vorjahr noch Stammspieler, hat es Thomas Krammer heuer schwer. Rechts sind Standfest und Klein gesetzt.
Samstag, 07. November 2009 von: Michael Lechner
Austria holt Krammer aus der Versenkung
Zwei starke Spiele gegen Bremen. Trotzdem nur ein Punkt. In der Europa League läuft es für die Austria nicht nach Wunsch. Gegen "Angstgegner" Sturm muss im Heimspiel der Hebel wieder auf Ligabetrieb umgelegt werden. Thomas Krammer feiert seinen Saisoneinstand!
Nach einem unbelohnten Auftritt in Bremen ist der Ärger im Lager der Austria groß. Nicht nur die nur noch theoretische Chance auf den Aufstieg bereitet Kopfzerbrechen. Viel mehr beschäftigt die Art und Weise. Mangelnde Chancenverwertung und Fehler des Schiedsrichterteams kosten den möglichen Sieg.
Austria: 10 starke Minuten reichen Werder!
Der schwedische Schiri verwehrt der Austria im Weserstadion in der ersten Hälfte einen Elfmeter nach Foul von Clemens Fritz am starken Debütanten Marin Leovac. Dazu wird die Abseitsposition beim ersten Gegentreffer von Tim Borowski (81.) in der Schlußphase übersehen.

Ein Abseitstor ist in Bremen der Anfang vom Ende.
"Die Torrichter brauchen wir sicher nicht"
"Die Leistung war in Ordnung, wir stehen aber wieder mit leeren Händen da. Ein Abseitstor zu kassieren, ist sehr bitter. Hinterfragen muss man die Sinnhaftigkeit der zusätzlichen Referees. Die zwei da draußen brauchen wir sicher nicht", urteilt Trainer Karl Daxbacher über die von der UEFA neu eingesetzten Torrichter. "Das erste Tor war abseits, so etwas darf nicht passieren. Das hat uns das Genick gebrochen", ergänzt AG-Vorstand Thomas Parits.
Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass die Austria in Bremen 80 Minuten die bessere Mannschaft war. "Eigentlich unglaublich, dass man in Bremen so viele Chancen haben kann" sagt Zlatko Junuzovic. "Auf diesem Niveau bekommt man nicht so viele Chancen. Da muss man diese nutzen, das haben wir nicht gemacht", weiß Michael Liendl.
Seit einem Jahr ungeschlagen, seit Sturm...
Chance auf bessere Torausbeute hat die Austria am Sonntag gegen Sturm Graz. Doch mit den Blackys kommt ausgerechnet jenes Team ins Horr-Stadion, gegen das die Austria genau vor einem Jahr im November 2008 das letzte Mal ein Heimspiel verloren hat.
15. Runde: So wollen sie spielen!

Die Ersatzbank hat Krammer satt. Viele Ausfälle sind gegen Sturm seine Chance!
Weil neben zahlreichen FAK-Ausfällen Florian Klein nach seiner Roten Karte in Wiener Neustadt gesperrt ist, darf Thomas Krammer erstmals in dieser Saison in der Meisterschaft auflaufen. Der Steirer, der in der vergangenen Saison gerade zwei Meisterschaftspartien für die Veilchen verpasste (44 Pflichtspiele), ist in dieser Saison noch nicht angekommen. Krammer durfte bisher erst zwei Mal im Cup gegen Würmla und den FAC ran.
Krammer will zurück ins Team, Sturm ist seine Chance
Meist saß er zuletzt auf der Bank, oft auch nur auf der Tribüne. "Unser Kader ist groß und stark, irgendwen erwischt es hier leider zwangsweise. Ich weiß, was ich kann, bin als Profi natürlich unzufrieden, versuche umso mehr im Training konstant aufzuzeigen", zeigt Krammer Kampfgeist.
Vom Frust aufgrund der Reservistenrollen hat er sich verabschiedet: "Es macht keinen Sinn, mit der Situation zu hadern. Ich bin leider so weit weg von der Startelf, wie noch nie in meiner Karriere. Es ist die erste große Krise, vor der ich aber nicht davonlaufen will. Ich habe den Anspruch an mich selbst, in der Bundesliga zu spielen."
Schuldzuweisungen gibt es keine: "Auch wenn wir jetzt zwei Mal in der Liga gepatzt haben, spielen wir eine starke Saison. Bisher gab es, abgesehen von Verletzungen, wenig Grund von der Stammelf abzuweichen. Ich nehme die Herausforderung an. Der Trainer hat mir gesagt, dass es ein schweres Jahr wird." Gegen Sturm bekommt er ausgerechnet gegen sein Ex-Team die Chance, sich zu beweisen.
Austria holt Krammer aus der Versenkung
Zwei starke Spiele gegen Bremen. Trotzdem nur ein Punkt. In der Europa League läuft es für die Austria nicht nach Wunsch. Gegen "Angstgegner" Sturm muss im Heimspiel der Hebel wieder auf Ligabetrieb umgelegt werden. Thomas Krammer feiert seinen Saisoneinstand!
Nach einem unbelohnten Auftritt in Bremen ist der Ärger im Lager der Austria groß. Nicht nur die nur noch theoretische Chance auf den Aufstieg bereitet Kopfzerbrechen. Viel mehr beschäftigt die Art und Weise. Mangelnde Chancenverwertung und Fehler des Schiedsrichterteams kosten den möglichen Sieg.
Austria: 10 starke Minuten reichen Werder!
Der schwedische Schiri verwehrt der Austria im Weserstadion in der ersten Hälfte einen Elfmeter nach Foul von Clemens Fritz am starken Debütanten Marin Leovac. Dazu wird die Abseitsposition beim ersten Gegentreffer von Tim Borowski (81.) in der Schlußphase übersehen.

Ein Abseitstor ist in Bremen der Anfang vom Ende.
"Die Torrichter brauchen wir sicher nicht"
"Die Leistung war in Ordnung, wir stehen aber wieder mit leeren Händen da. Ein Abseitstor zu kassieren, ist sehr bitter. Hinterfragen muss man die Sinnhaftigkeit der zusätzlichen Referees. Die zwei da draußen brauchen wir sicher nicht", urteilt Trainer Karl Daxbacher über die von der UEFA neu eingesetzten Torrichter. "Das erste Tor war abseits, so etwas darf nicht passieren. Das hat uns das Genick gebrochen", ergänzt AG-Vorstand Thomas Parits.
Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass die Austria in Bremen 80 Minuten die bessere Mannschaft war. "Eigentlich unglaublich, dass man in Bremen so viele Chancen haben kann" sagt Zlatko Junuzovic. "Auf diesem Niveau bekommt man nicht so viele Chancen. Da muss man diese nutzen, das haben wir nicht gemacht", weiß Michael Liendl.
Seit einem Jahr ungeschlagen, seit Sturm...
Chance auf bessere Torausbeute hat die Austria am Sonntag gegen Sturm Graz. Doch mit den Blackys kommt ausgerechnet jenes Team ins Horr-Stadion, gegen das die Austria genau vor einem Jahr im November 2008 das letzte Mal ein Heimspiel verloren hat.
15. Runde: So wollen sie spielen!

Die Ersatzbank hat Krammer satt. Viele Ausfälle sind gegen Sturm seine Chance!
Weil neben zahlreichen FAK-Ausfällen Florian Klein nach seiner Roten Karte in Wiener Neustadt gesperrt ist, darf Thomas Krammer erstmals in dieser Saison in der Meisterschaft auflaufen. Der Steirer, der in der vergangenen Saison gerade zwei Meisterschaftspartien für die Veilchen verpasste (44 Pflichtspiele), ist in dieser Saison noch nicht angekommen. Krammer durfte bisher erst zwei Mal im Cup gegen Würmla und den FAC ran.
Krammer will zurück ins Team, Sturm ist seine Chance
Meist saß er zuletzt auf der Bank, oft auch nur auf der Tribüne. "Unser Kader ist groß und stark, irgendwen erwischt es hier leider zwangsweise. Ich weiß, was ich kann, bin als Profi natürlich unzufrieden, versuche umso mehr im Training konstant aufzuzeigen", zeigt Krammer Kampfgeist.
Vom Frust aufgrund der Reservistenrollen hat er sich verabschiedet: "Es macht keinen Sinn, mit der Situation zu hadern. Ich bin leider so weit weg von der Startelf, wie noch nie in meiner Karriere. Es ist die erste große Krise, vor der ich aber nicht davonlaufen will. Ich habe den Anspruch an mich selbst, in der Bundesliga zu spielen."
Schuldzuweisungen gibt es keine: "Auch wenn wir jetzt zwei Mal in der Liga gepatzt haben, spielen wir eine starke Saison. Bisher gab es, abgesehen von Verletzungen, wenig Grund von der Stammelf abzuweichen. Ich nehme die Herausforderung an. Der Trainer hat mir gesagt, dass es ein schweres Jahr wird." Gegen Sturm bekommt er ausgerechnet gegen sein Ex-Team die Chance, sich zu beweisen.