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Montag, 22. September 2008    von: Gilbert Schaller

Gegen Deutschland dürfen wir hoffen

Hallo liebe sportnet.at-User! Die Auslosung zur ersten Daviscup-Runde 2009 hat meinem Team Deutschland beschert. Zwar treten wir auswärts an, Chancen haben wir aber allemal.



Gilbert Schaller.

Deutschland ist natürlich immer ein spezieller Gegner, auch wenn man an das 2:3 vor 14 Jahren in Graz denkt. Wir dürfen nicht unzufrieden sein, gegen die Deutschen dürfen wir auf jeden Fall auf ein Weiterkommen hoffen.

Von den Medien wird das Duell im Vorfeld mit Sicherheit ins Rampenlicht gerückt. Besondere Brisanz erhält das Duell auch noch durch das freundschaftliche Verhältnis, dass viele Spieler untereinander pflegen.

Haas und Kiefer sind anfällig

Die große Frage wird sein, welche Spieler Deutschland zur Verfügung stehen. Haas und Kiefer waren in letzter Zeit oft gesundheitlich angeschlagen, verstehen sich zudem nicht besonders gut. Ich rechne nur mit einem der beiden. Sollte ein Kohlschreiber fit sein, wird er vermutlich spielen. Auch im Doppel haben sie mit Philipp Petzschner einen richtig guten Mann. Die Deutschen sind ein Team ohne Kapazunder, aber sehr ausgeglichen.

Was die Belagswahl betrifft, rechne ich am ehesten mit einem Hartplatz in der Halle. Captain Patrik Kühnen weiß genau, dass er unser Team mit keinem Untergrund wirklich schwächen kann. Also werden sie eher Bedacht auf ihre Stärken nehmen.

Der perfekte Daviscup

Natürlich will ich auch noch ein paar Worte zum Duell mit Großbritannien verlieren. Es ist einfach ein schönes Gefühl, diesen 3:2-Erfolg zu genießen. Als Alex Peya bei 2:2 auf den Platz musste, habe ich ehrlich gesagt schon etwas gezweifelt, da er noch nie in einer solchen Situation war und ich aus eigener Erfahrung weiß, dass man richtig weiche Knie bekommen kann. Wichtig war es, im zweiten Satz das Break zu schaffen.

Es hat mir imponiert, wie cool Alex in den entscheidenden Phasen geblieben ist. Für mich als Captain ist es wichtig zu sehen, dass wir Spieler haben, die ihren Mann stellen können. Unser Ziel muss es sein, dass wir zwei oder drei Spieler haben, die um den zweiten Einzelplatz rittern.

Ich denke da neben Alex für die nähere Zukunft an Martin Fischer, Andi Haider-Maurer und Philipp Oswald. Bei Oliver Marach muss man abwarten, was er für die Zukunft plant. Und bei Daniel Köllerer ist bekanntlich die Disziplin das große Thema. Im Daviscup steht der Teamgeist an erster Stelle.

Briten haben mehrere Fehler gemacht

Im Nachhinein haben die Briten nicht nur einen Fehler durch die Nichtnominierung Andy Murrays im Doppel gemacht. Der Rasen war kein Riesenvorteil. Zudem haben sie mit Alex Bogdanovic einen zweiten Einzelspieler aufgestellt, der in Wimbledon eine 0:7-Bilanz vorzuweisen hat. Hätte man Richard Bloomfield statt Bogdanovic genannt - wer weiß, wie die Sache dann ausgegangen wäre.

Gegen Bloomfield hat Alex Peya eine ganz enge Partie im Wimbledon-Quali-Finale gespielt. Mit diesem Hintergedanken geht man dann auch mit einem anderen Gefühl auf den Platz. Warum Andy Murray letztlich nicht Doppel gespielt hat, werden wir wohl nie erfahren. Trotzdem habe ich das Gefühl, dass Julian und Jürgen dass auch so gepackt hätten.

Bis zum nächsten Mal,
Euer Gilbert

Gegen Deutschland dürfen wir hoffen

Hallo liebe sportnet.at-User! Die Auslosung zur ersten Daviscup-Runde 2009 hat meinem Team Deutschland beschert. Zwar treten wir auswärts an, Chancen haben wir aber allemal.

Deutschland ist natürlich immer ein spezieller Gegner, auch wenn man an das 2:3 vor 14 Jahren in Graz denkt. Wir dürfen nicht unzufrieden sein, gegen die Deutschen dürfen wir auf jeden Fall auf ein Weiterkommen hoffen.

Von den Medien wird das Duell im Vorfeld mit Sicherheit ins Rampenlicht gerückt. Besondere Brisanz erhält das Duell auch noch durch das freundschaftliche Verhältnis, dass viele Spieler untereinander pflegen.

Haas und Kiefer sind anfällig

Die große Frage wird sein, welche Spieler Deutschland zur Verfügung stehen. Haas und Kiefer waren in letzter Zeit oft gesundheitlich angeschlagen, verstehen sich zudem nicht besonders gut. Ich rechne nur mit einem der beiden. Sollte ein Kohlschreiber fit sein, wird er vermutlich spielen. Auch im Doppel haben sie mit Philipp Petzschner einen richtig guten Mann. Die Deutschen sind ein Team ohne Kapazunder, aber sehr ausgeglichen.

Was die Belagswahl betrifft, rechne ich am ehesten mit einem Hartplatz in der Halle. Captain Patrik Kühnen weiß genau, dass er unser Team mit keinem Untergrund wirklich schwächen kann. Also werden sie eher Bedacht auf ihre Stärken nehmen.

Der perfekte Daviscup

Natürlich will ich auch noch ein paar Worte zum Duell mit Großbritannien verlieren. Es ist einfach ein schönes Gefühl, diesen 3:2-Erfolg zu genießen. Als Alex Peya bei 2:2 auf den Platz musste, habe ich ehrlich gesagt schon etwas gezweifelt, da er noch nie in einer solchen Situation war und ich aus eigener Erfahrung weiß, dass man richtig weiche Knie bekommen kann. Wichtig war es, im zweiten Satz das Break zu schaffen.

Es hat mir imponiert, wie cool Alex in den entscheidenden Phasen geblieben ist. Für mich als Captain ist es wichtig zu sehen, dass wir Spieler haben, die ihren Mann stellen können. Unser Ziel muss es sein, dass wir zwei oder drei Spieler haben, die um den zweiten Einzelplatz rittern.

Ich denke da neben Alex für die nähere Zukunft an Martin Fischer, Andi Haider-Maurer und Philipp Oswald. Bei Oliver Marach muss man abwarten, was er für die Zukunft plant. Und bei Daniel Köllerer ist bekanntlich die Disziplin das große Thema. Im Daviscup steht der Teamgeist an erster Stelle.

Briten haben mehrere Fehler gemacht

Im Nachhinein haben die Briten nicht nur einen Fehler durch die Nichtnominierung Andy Murrays im Doppel gemacht. Der Rasen war kein Riesenvorteil. Zudem haben sie mit Alex Bogdanovic einen zweiten Einzelspieler aufgestellt, der in Wimbledon eine 0:7-Bilanz vorzuweisen hat. Hätte man Richard Bloomfield statt Bogdanovic genannt - wer weiß, wie die Sache dann ausgegangen wäre.

Gegen Bloomfield hat Alex Peya eine ganz enge Partie im Wimbledon-Quali-Finale gespielt. Mit diesem Hintergedanken geht man dann auch mit einem anderen Gefühl auf den Platz. Warum Andy Murray letztlich nicht Doppel gespielt hat, werden wir wohl nie erfahren. Trotzdem habe ich das Gefühl, dass Julian und Jürgen dass auch so gepackt hätten.

Bis zum nächsten Mal,
Euer Gilbert

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