Birgit Koschischek blieb hinter den Erwartungen
Sonntag, 26. Juli 2009 von: APA
Österreichs Schwimmer zum WM-Auftakt ohne Finale
Das österreichische Schwimm-Team bei den Weltmeisterschaften in Rom muss vorläufig noch auf eine Teilnahme an einer Finalsession warten. Jördis Steinegger war zum Auftakt am Sonntag als gute Elfte über 400 m Kraul drei Plätze vom Aufstieg ins Finale entfernt, Martin Spitzer fehlten im Delfin-Sprint 21/100 auf das Semifinale. Auch David Brandl und Hunor Mate fixierten österreichische Rekorde.
Steinegger freute sich über ihre bisher beste Platzierung auf Welt-Ebene - bei Olympia war sie 16. gewesen - sowie über die Verbesserung ihres bei Olympia in Peking aufgestellten OSV-Rekords um 42/100 auf 4:09,30 Minuten. Sie trauerte aber doch ein bisschen einer noch besseren Platzierung nach. "Ich hätte mir eine 4:07 erwartet, und auch 4:05 wäre nicht unmöglich gewesen", sagte die 26-Jährige.
Spitzer bot eine starke Leistung, blieb in 23,69 Sekunden als 24. um 29/100 unter seinem exakt drei Wochen davor bei der Universiade in Belgrad geschwommenen nationalen Rekord. "Das war das Minimalziel", kommentierte der 24-jährige Grazer den Sieg in seinem Lauf. Für Dinko Jukic war der Delfin-Sprint ein Einschwimmen für seine anderen Strecken. "24,13 ist mein Tempo, das ist um 1/100 über meiner Bestzeit", äußerte sich der 20-Jährige recht zufrieden.
Brandl drückte über 400 m Kraul in 3:47,61 Minuten seine bei Olympia in Peking fixierte Bestzeit um 1,02 Sekunden und blieb um 54/100 unter dem seit 27. Februar von Dominik Koll gehaltenen OSV-Rekord. Koll hatte sich über 400 m Kraul auch einiges ausgerechnet, doch als 29. in 3:52,57 blieb der 24-Jährige weit hinter seiner Zielsetzung.
Hunor Mate tröstete es nicht, über 100 m Brust in 1:00,78 Minuten um 15/100 schneller als bei seinem bisherigen OSV-Rekord von Olympia gewesen zu sein. Als 27. schwamm der 26-Jährige um 73/100 am Semifinale vorbei. Das zu erreichen, war eigentlich sein Ziel gewesen. Maxim Podoprigora ging es hingegen rasant an, drückte bei der Wende in 28,74 seine knapp drei Jahre alte 50-m-Bestzeit um 1/100 und schließlich in 1:01,59 seine vom Austria-Meeting stammende 100er-Topmarke um 25/100. Danach rang der 31-Jährige aber nach Luft.
Birgit Koschischek blieb über 100 m Delfin atypisch für sie in 59,93 Sekunden 86/100 über ihrem OSV-Rekord. Die Wienerin ist bei Großereignissen sonst fast ein Garant für persönliche Bestzeiten. "Das ist eine neue Erfahrung, einmal ohne zu bleiben", sagte die 22-Jährige.
Österreichs Schwimmer zum WM-Auftakt ohne Finale
Das österreichische Schwimm-Team bei den Weltmeisterschaften in Rom muss vorläufig noch auf eine Teilnahme an einer Finalsession warten. Jördis Steinegger war zum Auftakt am Sonntag als gute Elfte über 400 m Kraul drei Plätze vom Aufstieg ins Finale entfernt, Martin Spitzer fehlten im Delfin-Sprint 21/100 auf das Semifinale. Auch David Brandl und Hunor Mate fixierten österreichische Rekorde.
Steinegger freute sich über ihre bisher beste Platzierung auf Welt-Ebene - bei Olympia war sie 16. gewesen - sowie über die Verbesserung ihres bei Olympia in Peking aufgestellten OSV-Rekords um 42/100 auf 4:09,30 Minuten. Sie trauerte aber doch ein bisschen einer noch besseren Platzierung nach. "Ich hätte mir eine 4:07 erwartet, und auch 4:05 wäre nicht unmöglich gewesen", sagte die 26-Jährige.
Spitzer bot eine starke Leistung, blieb in 23,69 Sekunden als 24. um 29/100 unter seinem exakt drei Wochen davor bei der Universiade in Belgrad geschwommenen nationalen Rekord. "Das war das Minimalziel", kommentierte der 24-jährige Grazer den Sieg in seinem Lauf. Für Dinko Jukic war der Delfin-Sprint ein Einschwimmen für seine anderen Strecken. "24,13 ist mein Tempo, das ist um 1/100 über meiner Bestzeit", äußerte sich der 20-Jährige recht zufrieden.
Brandl drückte über 400 m Kraul in 3:47,61 Minuten seine bei Olympia in Peking fixierte Bestzeit um 1,02 Sekunden und blieb um 54/100 unter dem seit 27. Februar von Dominik Koll gehaltenen OSV-Rekord. Koll hatte sich über 400 m Kraul auch einiges ausgerechnet, doch als 29. in 3:52,57 blieb der 24-Jährige weit hinter seiner Zielsetzung.
Hunor Mate tröstete es nicht, über 100 m Brust in 1:00,78 Minuten um 15/100 schneller als bei seinem bisherigen OSV-Rekord von Olympia gewesen zu sein. Als 27. schwamm der 26-Jährige um 73/100 am Semifinale vorbei. Das zu erreichen, war eigentlich sein Ziel gewesen. Maxim Podoprigora ging es hingegen rasant an, drückte bei der Wende in 28,74 seine knapp drei Jahre alte 50-m-Bestzeit um 1/100 und schließlich in 1:01,59 seine vom Austria-Meeting stammende 100er-Topmarke um 25/100. Danach rang der 31-Jährige aber nach Luft.
Birgit Koschischek blieb über 100 m Delfin atypisch für sie in 59,93 Sekunden 86/100 über ihrem OSV-Rekord. Die Wienerin ist bei Großereignissen sonst fast ein Garant für persönliche Bestzeiten. "Das ist eine neue Erfahrung, einmal ohne zu bleiben", sagte die 22-Jährige.