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Formel 1
 
APA, 06.02.2012

Lotus, der Schönste unter den Hässlichen?

Der Bolide von Lotus hat ebenfalls einen Höcker auf seiner Nase. Dafür ist er schön schwarz.

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Die neue Mode in der Formel 1 ist ein Höcker auf der Frontpartie.

Nach den Spitzenteams Red Bull Racing und Ferrari legt nun auch Lotus nach. 

Der neue E20, der am Montag auf der Rennstrecke in Jerez de la Frontera präsentiert wurde, ist aber laut Technikdirektor James Allison "das schönste unter den hässlichen" Autos.
Lotus hofft mit Hilfe von Ex-Weltmeister Kimi Räikkönen, der nach seinem zweijährigen Rallye-WM-Gastspiel wieder in die Königsklasse des Motorsports zurückkehrt, wieder an die Spitze der Formel 1 zu kommen. Laut dem 32-jährigen Finnen ist dies möglich. "Lotus verfügt über all das, was es für ein Top-Team braucht", betonte "Iceman" Räikkönen.
Zum Abschluss des Präsentations-Marathons der Formel-1-Teams wurde am Montagabend schließlich auch der neue Toro-Rosso-Bolide "STR7" enthüllt. Der österreichische Teamchef Franz Tost hofft, dass seine neuen Piloten Jean-Eric Vergne (FRA) und Daniel Ricciardo (AUS) mit diesem Auto für das Red-Bull-Schwesterteam "Platz sechs oder sieben" in der Konstrukteurs-WM erreichen können. Im Vorjahr war Toro Rosso mit 41 Zählern Achter geworden.
Im Gegensatz zu Red Bull oder Ferrari fand Toro Rosso eine relativ elegante Lösung für die Frontpartie. Der Höcker wurde so konstruiert, dass er beim "STR7" nicht sofort ins Auge sticht.


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