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ÖFB Team
 
Thomas Pöll, 24.08.2011

Meinung: Das Ö-Team ist kein Privatspielzeug

Herr Präsident, es ist Zeit zu handeln! Was das ÖFB-Trainerteam abliefert, ist Schädigung Österreichs.

EgalGeht soInteressantEcht coolGenial!

Nur Schachfiguren oder doch Flaschen? Was genau der Teamchef von uns hält, kann man nur mutmaßen.

Ein Kommentar von sportnet.at-Chefredakteur Thomas Pöll

Ist nicht wahr? Kann nicht wahr sein?

"Da die Pressekonferenz bereits beendet war und es sich um eine Privatmeinung von Manfred Zsak und Franz Wohlfahrt handelt, wird dies von Seiten des ÖFB nicht weiter kommentiert."

Ich hoffe, hinter den Kulissen scheppert es bereits gewaltig, 36 Grad im Schatten hin oder her.

Denn diese Stellungnahme des ÖFB auf Anfrage der Kollegen von 90minuten.at muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen und dann mit den sonstigen Zutaten abschmecken, um … ja, um was?

Die Vorgeschichte darf als bekannt vorausgesetzt werden bzw. ist hier nachzulesen.

Jetzt wissen wir also: Was die Teamchefassistenten auf dem Podium der Pressekonferenz sagen, wenn der Pressesprecher – ebenfalls durch das plötzliche Abtreten des Teamchefs sichtbar irritiert – die Veranstaltung offiziell für beendet erklärt, ist deren Privatsache. Auch, wenn es einen direkten Zusammenhang gibt mit der Arbeit, auch wenn es am Arbeitsplatz (was der PK-Saal ja wohl war), auch wenn es in einem öffentlichen Rahmen war.

Nein, das ist es nicht.

An dieser Stelle muss man offenbar das ÖFB-Trainerteam darauf aufmerksam machen, dass Journalisten die Vertreter der Öffentlichkeit sind. Sie stellen funktionsgemäß die Fragen, die die Öffentlichkeit haben könnte und die die Öffentlichkeit interessieren, verknüpfen sie mit ihrem Wissen und informieren dann die Öffentlichkeit.

 



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