Inter Mailand möchte dem FC Barcelona seinen zögerlichen Startrainer abspenstig machen.
Barcelona-Präsident
Sandro Rosell kommtvöllig außer Atem angerannt und hält
Josep Guardiola einen neuen Einjahresvertrag unter die Nase, da dessen aktueller in einer Minute ausläuft. Guardiola liest diesen durch, sagt er müsse eine Kleinigkeit abändern und unterschreibt.
Rosell ist erleichtert, bis er merkt, dass der Vertrag nun nur bis zum nächsten Tag gilt.
Die stets abwartende Haltung von Josep Guardiola, was Vertragsverlängerungen betrifft, war schon Gegenstand humoristischer Sketches.
Bereits im vergangenen Jahr ließ der Coach Barça lange zappeln, ehe er schließlich doch einen neuen Kontrakt unterschrieb. Dieser läuft im Sommer aus.
Der Spanier wolle davon aber nichts hören.
Primär ist noch die Entscheidung, ob er bei Barcelona bleibt oder nicht, ausständig. Und sollte er Barça nach Saisonende tatsächlich "Adiós" sagen, plane er, sich eine einjährige Auszeit zu genehmigen.
Einen gewissen Reiz hätte ein Inter-Engagement des 41-Jährigen allemal.
José Mourinho, mittlerweile ja bekanntermaßen bei
Real Madrid, gewann mit den Italienern 2010 das Triple und führte den Traditionsverein wieder in die Elite des europäischen Klubfußballs.
Mourinho und Guardiola gelten neben
Manchester-United-Coach Sir
Alex Ferguson als die besten Trainer der Welt und sind spätestens seit den Clásicos der letzten Jahre erbitterte Rivalen.
Druck hätte Guardiola bei Inter also genug. Mourinho hat sich dort bereits ein Denkmal gesetzt.