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ms, ps, APA, 09.02.2012

Rumpf-Auftakt, "halbe" Bullen-Generalprobe!

Zwei Partien der ersten "Frühjahrsrunde" sind abgesagt.

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Die Kälte hat Österreich weiter fest im Griff. Nach arktischen Temperaturen von bis zu minus 28 Grad (Tannheim) ist auch noch Schneefall dazu gekommen. 

Zwei Partien sind bereits abgesagt worden. sportnet.at hält Sie in diesem Artikel auf dem Laufenden.

Admira – Kapfenberg

In der Südstadt hätte am Samstag um 18.30 Uhr gespielt werden sollen. Am Donnerstagnachmittag wurde die Partie aber nach der Vorkommissionierung aber abgesagt. Schiedsrichter-Manager Fritz Stuchlik befand den stark gefrorenen Platz für unbespielbar. Ein Ersatztermin ist noch nicht festgelegt.

Für Dietmar Kühbauer war es die absolut richtige Entscheidung. "Bei uns ist momentan nur ein Skating-Schritt zu machen", betonte der Admira-Trainer. Er hätte einen Einsatz seiner Kicker nicht verantworten wollen.

Austria Wien – Ried

Da die Generali-Arena über eine Rasenheizung verfügt, sollte dem ersten Spiel der 20. Runde am Samstag (16 Uhr) nichts im Wege stehen.

Höchstens heftige Schneefälle könnten den Violetten einen Strich durch die Rechnung machen. Laut Wetter-Vorhersage soll es auch wärmer werden. Am Samstag werden Temperaturen knapp unter null Grad erwartet.

Wacker – Salzburg

Alle Mühe war umsonst. Das Match Wacker-Salzburg muss wegen Ubespielbarkeit des Platzes abgesagt werden. Damit fällt Red Bull um die Pflichtspiel-Generalprobe für das Europa League-Duell mit Charkiw kommenden Donnerstag um. Nun wird man statt Liga zu spielen gegen Innsbruck testen - in Salzburg. 

Dabei wurde in der Tiroler Landeshauptstadt alles versucht, rückte am Mittwoch sogar die Feuerwehr mit Spezialmitteln an, damit das West-Derby am Samstagabend im Tivoli-Stadion stattfinden kann.

"Die Temperaturen gehen leider nicht nach oben, deshalb ist die Situation so schwierig mit derart viel Schnee und Wind. Wir haben sogar Eisschollen auf dem Fußball-Rasen, so was habe ich überhaupt noch nie gesehen. Aber wir tun alles, um eine Durchführung des Spiels zu ermöglichen", versicherte Clubmanagement-Leiter Gerald Schwaninger.

So laufe etwa wie in Graz und bei der Wiener Austria die Rasenheizung seit Tagen auf Hochtouren und verschlinge bis zu 2.000 Euro pro Tag. Dazu total vereiste Tribünen.

"Das Stadion ist ein einziger Eisblock. Da nützt nicht einmal mehr Salzstreuen. Selbst wenn das Eis kurzzeitig aufgeht, bei der Kälte und dem Wind friert es sofort wieder zu", betonte Schwaninger, dass für die Zuschauer Verletzungsgefahr durch die Eisbildung auf den Rängen bestehe.

Sturm Graz – Mattersburg

Der für Samstag (18.30) angesetzten Partie Sturm Graz gegen den SV Mattersburg scheint nichts im Wege zu stehen. In Graz läuft die Rasenheizung auf Hochtouren. "Ich gehe davon aus, dass es kein Problem geben wird", sagt Sportkoordinator Hans Lang.

So werken die Sturm-Verantwortlichen in der UPC-Arena!

Wiener Neustadt – Rapid Wien

Das Duell Wiener Neustadts mit Rapid dürfte ebenfalls plangemäß am Sonntag (16 Uhr) stattfinden.  Aus Wr. Neustadt sind die Signale laut Manager Alexander Gruber schon seit Mittwoch auch dank der Mithilfe von Bundesheer-Angehörigen und Amateur-Spielern bei der Räumung des Rasens "weiter positiv".

Bei der am Donnerstag um 16 Uhr vorgenommenen Kommissionierung des Stadions wurde das Feld vorbehaltlich der weiteren Wettersituation als spielbereit befunden. Das Grün ist schneefrei, die Oberfläche des Bodens nicht gefroren.


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