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Samstag, 18. Juli 2009    von: Christoph Luke

Mainz 05: Die große Chance für Ivanschitz

Andreas Ivanschitz verlässt Panathinaikos Athen und heuert in Mainz an. Noch bevor der Burgenländer auch nur eine Trainingsminute für die Deutschen absolviert hat, scheinen die Voraussetzungen für das Engagement des Ex-Teamkapitäns perfekt.


Christoph Luke
Christoph Luke

"Er ist jetzt wieder im deutschsprachigen Raum." Das war die verdammt präzise Analyse von Sky Austria-Experten Roland Kirchler, der am Rande des Ländle-Derbys in Lustenau zum Transfer von Andreas Ivanschitz zu Mainz 05 befragt wurde.

Gut, Ivanschitz landet also in Deutschland, beim Bundesliga-Aufsteiger aus der Spaß-Hauptstadt. Kolportierte Ablösesumme: zwischen 1,3 und 1,5 Millionen Euro. Das ist nicht nur ein interessanter Schritt für den Spieler selbst, dem von Panathinaikos-Coach Henk ten Cate mitgeteilt wurde, dass er nicht mehr mit dem Mittelfeldspieler plane.

Sondern das bedeutet für uns, dass wir den ehemaligen Teamkapitän nun endlich wieder häufiger im TV begutachten können. Das kann spannend werden.

Denn zum einen will es der 25-Jährige allen beweisen, dass er es nach wie vor drauf hat. Unter anderem jenen Experten, die ihn in den letzten Monaten hart kritisierten. Der Stachel sitzt tief beim Burgenländer, der im Frühjahr in einem lapidaren Zwei-Minuten-Telefonat von Teamchef Dietmar Constantini abgesägt wurde.

Zum anderen ist die Erwartungshaltung in Deutschland riesig. Ivanschitz genießt bei unseren Nachbarn einen exzellenten Ruf. "Mainz 05 holt Ösi-Star Ivanschitz", titelt die Bild. "Ein ganz schön großes Kaliber für das beschauliche Mainz."

Und auch die Anhänger der Rot-Weißen, die wieder nach Bundesliga-Fußball im 20.000 Zuschauer fassenden "Stadion am Bruchweg" lechzen, freuen sich auf Ivanschitz. Negative Postings muss man in den Mainzer Internet-Foren wie die sprichwörtliche Nadel im Heuhaufen suchen. Im Gegenteil: übereifrige User verpassten Ivanschitz zumindest virtuell gleich einmal die Rückennummer Zehn.

Jetzt liegt es am Ex-Rapidler selbst, den Erwartungen in einem – wie es scheint – perfekten Umfeld gerecht zu werden. Denn der gesamte Klub freut sich auf den Österreicher.

Um es mit den Lieblingsworten von Ex-Mainz-Coach Jürgen Klopp zu sagen: Für Ivanschitz könnte es bei 05 "einfach geil" werden.

Mainz 05: Die große Chance für Ivanschitz

Andreas Ivanschitz verlässt Panathinaikos Athen und heuert in Mainz an. Noch bevor der Burgenländer auch nur eine Trainingsminute für die Deutschen absolviert hat, scheinen die Voraussetzungen für das Engagement des Ex-Teamkapitäns perfekt.

"Er ist jetzt wieder im deutschsprachigen Raum." Das war die verdammt präzise Analyse von Sky Austria-Experten Roland Kirchler, der am Rande des Ländle-Derbys in Lustenau zum Transfer von Andreas Ivanschitz zu Mainz 05 befragt wurde.

Gut, Ivanschitz landet also in Deutschland, beim Bundesliga-Aufsteiger aus der Spaß-Hauptstadt. Kolportierte Ablösesumme: zwischen 1,3 und 1,5 Millionen Euro. Das ist nicht nur ein interessanter Schritt für den Spieler selbst, dem von Panathinaikos-Coach Henk ten Cate mitgeteilt wurde, dass er nicht mehr mit dem Mittelfeldspieler plane.

Sondern das bedeutet für uns, dass wir den ehemaligen Teamkapitän nun endlich wieder häufiger im TV begutachten können. Das kann spannend werden.

Denn zum einen will es der 25-Jährige allen beweisen, dass er es nach wie vor drauf hat. Unter anderem jenen Experten, die ihn in den letzten Monaten hart kritisierten. Der Stachel sitzt tief beim Burgenländer, der im Frühjahr in einem lapidaren Zwei-Minuten-Telefonat von Teamchef Dietmar Constantini abgesägt wurde.

Zum anderen ist die Erwartungshaltung in Deutschland riesig. Ivanschitz genießt bei unseren Nachbarn einen exzellenten Ruf. "Mainz 05 holt Ösi-Star Ivanschitz", titelt die Bild. "Ein ganz schön großes Kaliber für das beschauliche Mainz."

Und auch die Anhänger der Rot-Weißen, die wieder nach Bundesliga-Fußball im 20.000 Zuschauer fassenden "Stadion am Bruchweg" lechzen, freuen sich auf Ivanschitz. Negative Postings muss man in den Mainzer Internet-Foren wie die sprichwörtliche Nadel im Heuhaufen suchen. Im Gegenteil: übereifrige User verpassten Ivanschitz zumindest virtuell gleich einmal die Rückennummer Zehn.

Jetzt liegt es am Ex-Rapidler selbst, den Erwartungen in einem – wie es scheint – perfekten Umfeld gerecht zu werden. Denn der gesamte Klub freut sich auf den Österreicher.

Um es mit den Lieblingsworten von Ex-Mainz-Coach Jürgen Klopp zu sagen: Für Ivanschitz könnte es bei 05 "einfach geil" werden.

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