Martin Schwarzlantner hat als Austria-Fanbetreuer dieser Tage viel zu tun. Nach einigen unschönen Aktionen geht er mit dem eigenen Anhang hart ins Gericht, bietet aber auch Lösungen an.
Freitag, 26. September 2008 von: Michael Lechner
"Hool-Gesetz hilft mir nicht"
Martin Schwarzlantner ist seit sieben Jahren Fanbetreuer der Wiener Austria. Der ausgebildete Sozialarbeiter spricht nach den jüngsten Fan-Vorfällen über Intelligenz und den Drahtseilakt zwischen Sanktion und Prävention.
sportnet.at: In Fanforen werden die Verhältnisse auf der Westtribüne seit dem Böller-Derby als „Kampf um die Kurve“ und stimmunsgmäßig mit Zeiten des Protests gegen Magna, Roman Wallner oder Ivo Vastic verglichen. Welche Meinung hat der Fanbetreuer?
Martin Schwarzlantner: „Das Derby war sicherlich eine einschneidende Geschichte. Wir haben von der Art des Anfeuerns und von der politischen Gesinnung ein sehr breites Spektrum auf unserer Tribüne. Von sehr weit rechts bis sehr weit links, vom britischen Stil des Anfeuerns bis zum italienischen Weg (Anm.: vom reinen gesanglichen Support bis zur Unterstützung mit Vorsängern, Pyrotechnik, Fahnen und Transparenten). Das hat immer schon zu einer breiten Diskussionskultur geführt. Gegen Lech Posen ergab sich eine Situation, die nicht toleriert werden darf. In der Pause haben jüngere rechtsradikale die Vorsänger vom Podest verdrängt und mit dem Megaphon ungefragt rechte Parolen skandiert. Pfiffe und Gegengesänge haben dem wieder ein Ende gemacht.“
Kraetschmer: "Wollen keine Selbstjustiz"
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Wie geht man als Klub mit so einer Situation um?
„Wir waren zunächst sehr überrascht und vor den Kopf gestoßen. So eine Situation gab es noch nie. Es handelt sich wie beim Böllerwerfer im Hanappi-Stadion um gänzlich neue Fangruppen, die versuchen, gegenüber den etablierten Fanklubs an Macht zu gewinnen. Wir bekennen uns aber ganz klar nur zu unseren bekannten Fans. Vorfälle wie der Böllerwurf oder die Sache gegen Posen werden nicht toleriert. 14 Stadionverbote sind bereits ausgesprochen. Bei den Derby-Böllerwerfern und den Leuten beim Posenspiel handelt es sich um Personen, die immer wieder Austria-Spiele besuchen, jedoch nicht ständig auftreten. Gegen diese neue Qualität an Störenfrieden werden wir hart vorgehen. Auch mit Hilfe des Verfassungsschutzes.“

Wieviele Stadionverbote wird es noch geben?
„Wir wollen da nicht blind drüberfahren. Ich schaue mir bei jedem genau an, welche Funktion er in der Szene hat. War es ein Ausrutscher, was macht er positives. Ich will keinen mehr als dreimal zu mir zitieren. Denn dann kann auch ich ihm nicht mehr helfen. Es wird mit Sicherheit weitere Stadionverbote geben. Doch nur, wenn es nicht anders geht. Man kann nicht sagen, wir sprechen 60 Verbote aus und dann ist es gut. Ich habe in der Vergangenheit oft genug Fans gedeckt, weil ich ihnen noch eine Chance geben wollte.“
Die Austria ist ein Klub, der aus jüdischer Tradition entstanden ist. Das lässt die rechtsradikalen Vorfälle gegen Lech in einem noch schwierigeren Licht erscheinen.
„Die Tradition spielt in der heutigen Szene keine so große Rolle mehr. Vielleicht sollten wir einen Geschichtsunterricht starten. Der Klub hat jüdische Wurzeln. Manche bestreiten das sogar. Mein Zugang ist: Was würden unsere Fans sagen, wenn wir aus der Nazi-Zeit hervorgegangen wären? Viele Junge fühlen sich vom Wort jüdisch angegriffen, weil es noch immer einen negativen Touch hat. Das wird gerade in Wien nach wie vor als Beschimpfung verwendet. Vielleicht wäre der Geschichtsunterricht zuviel verlangt. Ich kenne genug junge Leute, die auch mit dem Namen Prohaska nichts anfangen können.“
Sie sind als ausgebildeter Sozialarbeiter seit sieben Jahren bei der Austria tätig. Machen Vorfälle wie die beim Derby oder Posen-Spiel ihre Arbeit längerfristig zunichte?
„Das wirft einen tatsächlich um Jahre zurück. Wenn positive Dinge geschehen, laufen die zumeist im Hintergrund. Wenn wir uns sozial engagieren und Fans außerhalb des Platzes auf ihrem Lebensweg helfen, gehört das nicht an die große Glocke. Das Problem ist, dass gerade die negativen Dinge sehr groß aufgemacht werden und Leute, die nicht regelmäßig ins Stadion kommen, daran hängen bleiben. Habe ich nur die Medien als Informationsplattform zur Verfügung, würde ich als Fan derzeit auch glauben, bei der Austria sind alle Böse. Doch gerade das stimmt eben nicht. Und das wirft dich zurück. Denn wenn ich jetzt die positiven Aspekte herausstreiche, glaubts mir keiner.“

"Leute mit niedrigem Intelligenzquotient erschweren meine Arbeit."
Die Austria positioniert sich seit letztem Jahr als Familienklub und baut im Bauch der neuen Tribüne ein Fanzentrum. Das wird durch die jüngsten Vorfälle konterkariert. Wie bitter ist das?
„Das ist sehr ärgerlich, weil es sich nur um einzelne Übeltäter handelt, die aber alle Austria-Fans in Verruf bringen. Ich habe auf der Westtribüne 3000 großteils anständige Leute. Auf der neuen Ost werden es 4.200 sein. Ich traue mich sagen, dass ich rund tausend Fans persönlich kenne. Da hat man den Einblick. Wir wollen mehr Familien zum Klub bringen. Leute mit niedrigen Intelligenzquotienten erschweren dies.“
Die Vorfälle fördern auch nicht die Stimmung auf der Tribüne. Kann es der Austria recht sein, wenn Fans gegeneinander arbeiten?
„Nein. Das wollen wir nicht. Jeder Fanklub soll sich in seiner Art und Weise für den Verein engagieren. Doch es muss im Rahmen bleiben. Manche neue "junge" Fanklubs wachsen stark und wollen dementsprechend auch mehr Macht haben. Das führt zu Neidkomplexen bei anderen Fangruppen, die früher aktiver waren. Andere wollen sich gar nicht verdrängen lassen, weil sie schon lange eine führende Rolle auf der Westtribüne spielen. Die ganz alten Fanklubs der ersten Stunde leben ohnehin eine ganz andere Art der Unterstützung und können mit diesen Ungereimtheiten gar nichts anfangen.“
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Kraetschmer: "Wollen keine Selbstjustiz"
Auf Seite 2 könnt ihr lesen, wieso es bei der Austria keine Ultras gibt, weshalb die Bundesliga teilweise auf dem Holzweg ist, warum nur die Austria lange Zeit echte Fanarbeit betrieben hat und was es mit dem neuen "Fanzentrum Ostribüne" auf sich hat! Jetzt umblättern!
"Hool-Gesetz hilft mir nicht"
Martin Schwarzlantner ist seit sieben Jahren Fanbetreuer der Wiener Austria. Der ausgebildete Sozialarbeiter spricht nach den jüngsten Fan-Vorfällen über Intelligenz und den Drahtseilakt zwischen Sanktion und Prävention.
sportnet.at: In Fanforen werden die Verhältnisse auf der Westtribüne seit dem Böller-Derby als „Kampf um die Kurve“ und stimmunsgmäßig mit Zeiten des Protests gegen Magna, Roman Wallner oder Ivo Vastic verglichen. Welche Meinung hat der Fanbetreuer?
Martin Schwarzlantner: „Das Derby war sicherlich eine einschneidende Geschichte. Wir haben von der Art des Anfeuerns und von der politischen Gesinnung ein sehr breites Spektrum auf unserer Tribüne. Von sehr weit rechts bis sehr weit links, vom britischen Stil des Anfeuerns bis zum italienischen Weg (Anm.: vom reinen gesanglichen Support bis zur Unterstützung mit Vorsängern, Pyrotechnik, Fahnen und Transparenten). Das hat immer schon zu einer breiten Diskussionskultur geführt. Gegen Lech Posen ergab sich eine Situation, die nicht toleriert werden darf. In der Pause haben jüngere rechtsradikale die Vorsänger vom Podest verdrängt und mit dem Megaphon ungefragt rechte Parolen skandiert. Pfiffe und Gegengesänge haben dem wieder ein Ende gemacht.“
Kraetschmer: "Wollen keine Selbstjustiz"
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Wie geht man als Klub mit so einer Situation um?
„Wir waren zunächst sehr überrascht und vor den Kopf gestoßen. So eine Situation gab es noch nie. Es handelt sich wie beim Böllerwerfer im Hanappi-Stadion um gänzlich neue Fangruppen, die versuchen, gegenüber den etablierten Fanklubs an Macht zu gewinnen. Wir bekennen uns aber ganz klar nur zu unseren bekannten Fans. Vorfälle wie der Böllerwurf oder die Sache gegen Posen werden nicht toleriert. 14 Stadionverbote sind bereits ausgesprochen. Bei den Derby-Böllerwerfern und den Leuten beim Posenspiel handelt es sich um Personen, die immer wieder Austria-Spiele besuchen, jedoch nicht ständig auftreten. Gegen diese neue Qualität an Störenfrieden werden wir hart vorgehen. Auch mit Hilfe des Verfassungsschutzes.“

Wieviele Stadionverbote wird es noch geben?
„Wir wollen da nicht blind drüberfahren. Ich schaue mir bei jedem genau an, welche Funktion er in der Szene hat. War es ein Ausrutscher, was macht er positives. Ich will keinen mehr als dreimal zu mir zitieren. Denn dann kann auch ich ihm nicht mehr helfen. Es wird mit Sicherheit weitere Stadionverbote geben. Doch nur, wenn es nicht anders geht. Man kann nicht sagen, wir sprechen 60 Verbote aus und dann ist es gut. Ich habe in der Vergangenheit oft genug Fans gedeckt, weil ich ihnen noch eine Chance geben wollte.“
Die Austria ist ein Klub, der aus jüdischer Tradition entstanden ist. Das lässt die rechtsradikalen Vorfälle gegen Lech in einem noch schwierigeren Licht erscheinen.
„Die Tradition spielt in der heutigen Szene keine so große Rolle mehr. Vielleicht sollten wir einen Geschichtsunterricht starten. Der Klub hat jüdische Wurzeln. Manche bestreiten das sogar. Mein Zugang ist: Was würden unsere Fans sagen, wenn wir aus der Nazi-Zeit hervorgegangen wären? Viele Junge fühlen sich vom Wort jüdisch angegriffen, weil es noch immer einen negativen Touch hat. Das wird gerade in Wien nach wie vor als Beschimpfung verwendet. Vielleicht wäre der Geschichtsunterricht zuviel verlangt. Ich kenne genug junge Leute, die auch mit dem Namen Prohaska nichts anfangen können.“
Sie sind als ausgebildeter Sozialarbeiter seit sieben Jahren bei der Austria tätig. Machen Vorfälle wie die beim Derby oder Posen-Spiel ihre Arbeit längerfristig zunichte?
„Das wirft einen tatsächlich um Jahre zurück. Wenn positive Dinge geschehen, laufen die zumeist im Hintergrund. Wenn wir uns sozial engagieren und Fans außerhalb des Platzes auf ihrem Lebensweg helfen, gehört das nicht an die große Glocke. Das Problem ist, dass gerade die negativen Dinge sehr groß aufgemacht werden und Leute, die nicht regelmäßig ins Stadion kommen, daran hängen bleiben. Habe ich nur die Medien als Informationsplattform zur Verfügung, würde ich als Fan derzeit auch glauben, bei der Austria sind alle Böse. Doch gerade das stimmt eben nicht. Und das wirft dich zurück. Denn wenn ich jetzt die positiven Aspekte herausstreiche, glaubts mir keiner.“

"Leute mit niedrigem Intelligenzquotient erschweren meine Arbeit."
Die Austria positioniert sich seit letztem Jahr als Familienklub und baut im Bauch der neuen Tribüne ein Fanzentrum. Das wird durch die jüngsten Vorfälle konterkariert. Wie bitter ist das?
„Das ist sehr ärgerlich, weil es sich nur um einzelne Übeltäter handelt, die aber alle Austria-Fans in Verruf bringen. Ich habe auf der Westtribüne 3000 großteils anständige Leute. Auf der neuen Ost werden es 4.200 sein. Ich traue mich sagen, dass ich rund tausend Fans persönlich kenne. Da hat man den Einblick. Wir wollen mehr Familien zum Klub bringen. Leute mit niedrigen Intelligenzquotienten erschweren dies.“
Die Vorfälle fördern auch nicht die Stimmung auf der Tribüne. Kann es der Austria recht sein, wenn Fans gegeneinander arbeiten?
„Nein. Das wollen wir nicht. Jeder Fanklub soll sich in seiner Art und Weise für den Verein engagieren. Doch es muss im Rahmen bleiben. Manche neue "junge" Fanklubs wachsen stark und wollen dementsprechend auch mehr Macht haben. Das führt zu Neidkomplexen bei anderen Fangruppen, die früher aktiver waren. Andere wollen sich gar nicht verdrängen lassen, weil sie schon lange eine führende Rolle auf der Westtribüne spielen. Die ganz alten Fanklubs der ersten Stunde leben ohnehin eine ganz andere Art der Unterstützung und können mit diesen Ungereimtheiten gar nichts anfangen.“
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"Viele kleine Fanklubs wollen sich von einigen großen nichts sagen lassen."
Auch wenn das für einen Aufschrei sorgt. Doch einen Fanklub wie die Ultras Rapid, die in der Hierarchie über allen anderen stehen, haben die Violetten nicht.
„Das stimmt. So etwas haben wir nicht und es ist ein heißes Thema seit langer Zeit, ob man so etwas überhaupt haben will. Die Austria unterscheidet sich von Rapid durch ihre Vielfalt. Rapid hat eine klar hierarchische Struktur mit wenigen großen Fanklubs, die das Sagen haben. Bei den Violetten treten die ältesten und größten Fanklubs AWAK und Austria80 beispielsweise auf der Tribüne selbst gar nicht aktiv in Erscheinung. Viele kleine wollen sich von einigen großen nichts sagen lassen. Anweisungen wie „heute müssen sich alle schwarz anziehen“ funktionieren bei der Austria nicht. Das macht es für die Klubs und den Verein schwieriger, etwas weiter zu bringen.“
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Kraetschmer: "Wollen keine Selbstjustiz"
Werden auffällige Akteure wie die beim Posen-Spiel, weiterziehen, wenn sie die Plattform bei der Austria nicht bekommen?
„Vielleicht waren die ja sogar schon bei Rapid und haben es nicht geschafft. Bei uns wird’s aber auch nicht klappen. Es handelt sich um Leute, die Fußball überhaupt nicht interessiert.“
In einem sportnet.at-Interview verlangt Bundesliga-Vorstand Georg Pangl nach den Derby-Vorfällen ein Hooligan-Gesetz, Bundesliga-Pressesprecher Christian Kircher wünscht sich mehr Sozialarbeiter. Scheitert es an finanziellen Mitteln?
„Hooligan-Dateien sind nur eine Ansammlung von Namen und Adressen. Das mag ein Zugang für die Polizei sein, damit sie weiß, mit wem sie es zu tun hat. Mich als Sozialarbeiter bringt das nicht weiter. Wir haben im Einzugsgebiet Favoriten und Simmering viele junge Leute, die Unterstützung brauchen und die den Klub als ihre Familie sehen. Wir dürfen nicht nur restriktiv vorgehen, sondern müssen auch präventive Maßnahmen setzen. Da können wir uns mit Deutschland ein Vorbild nehmen. Dort bekommen Klubs nur dann eine Lizenz, wenn sie eine Fanarbeit mit Fanprojekten haben. Das darf bei uns nicht an finanziellen Mitteln scheitern.“
Ist die Austria der einzige Klub, der Fanarbeit betreibt?
„In dieser Form mit Fanzentrum ja. Die Innsbrucker sind auch sehr engagiert. Dort gibt es auch ein breites Fanspektrum. Ich bin in Österreich der Pionier der Fanarbeit mit sozialpädagogischem Hintergrund. Bei Sturm Graz beginnt es jetzt auch. Rapid hat zwar den Andi Marek. Doch er ist kein ausgebildeter Sozialarbeiter. Viele Ehrenamtliche machen Sozialarbeit. Den pädagogischen und psychologischen Background sollte man jedoch gelernt haben.“

Wie groß ist die Herausforderung der neuen Tribüne?
„Groß. Denn die neue Tribüne ist doppelt so hoch wie die alte West. Das bedeutet natürlich, dass man auch doppelt so weit werfen kann. Da haben die Fans mehr Verantwortung. Denn wir wollen kein Netz. Egal ob da unten Spieler, Ballbuben oder Fotografen herumlaufen. Mit rund 30 Fanklubs, die ich regelmäßig sehe, habe ich das ganz klar besprochen. Jeder kann auf seinen Nebenmann Acht geben. Werfer dürfen nicht durch heimliche Zustimmung belohnt werden.“
Können Sie das Projekt Fanzentrum noch einmal im Detail erläutern?
„Seit 2002 war es mein großes Ziel, dass bei der Austria in dieser Art Fanarbeit gemacht wird. Ich habe es zumindest schon jetzt geschafft, dass Fanarbeit in Österreich als wichtiger Baustein des modernen Fußballs gesehen wird. Wir wollen jungen und älteren Fans eine Plattform bieten, auf der sie sich verwirklichen können. Es soll helfen, dass Rassismus im Stadion der Vergangenheit angehört. Das Zentrum wird täglich geöffnet haben. Dazu brauche ich noch einen weiblichen und männlichen Sozialarbeiter. Wir planen eine Mädchengruppe, eine Radio- und Fernsehsendung in Zusammenarbeit mit Okto und Radio Orange 94.0. Und natürlich soll die Kreativität für Choreografien gefördert werden. In Deutschland und der Schweiz gibt es das schon. Die Austria ist hier der Österreich-Vorreiter.“
Wie lange wird es dauern, bis das Bild der Austria-Fans wieder ins richtige Licht gerückt ist?
„Das kann man nicht genau sagen. Doch es hat sich im Vergleich zu früher zumindest bei der Akzeptanz der Spieler etwas getan. Leute wie Mario Bazina, die von Rapid zur Austria wechseln, wären vor ein paar Jahren nicht so leicht akzeptiert worden. Mit dem Werfen von Gegenständen wird sichs auch regeln. Die Fanszene erzieht sich ja auch selbst. Vielleicht können wir neben der Anti-Wurf-Geschichte diese künstliche Hysterie zwischen Rapid- und Austria-Fans in Zukunft minimieren.“
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