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Samstag, 09. Mai 2009    von: Gilbert Schaller

Köllerer muss nächsten Schritt setzen

Hallo liebe sportnet.at-User! Die letzten Wochen sind mit Ausnahme von Daniel Köllerer aus ÖTV-Sicht leider nicht sehr ruhmreich verlaufen.



Gilbert Schaller.

Bei Jürgen Melzer verläuft die Saison bislang sehr durchwachsen. Mit seinem Achtelfinal-Einzug in Rom hat er sich nun etwas erfangen, auch im Training in der Südstadt ist es zuletzt schon wieder besser gelaufen. Ihm fehlt nach wie vor die Kontinuität auf hohem Level. Jürgen hat sich vor Saisonbeginn in dem Wissen, den endgültigen Durchbruch schaffen zu können, selbst zu viel Druck auferlegt.

Auf der Tour hat dann vieles nicht geklappt, mit jeder Niederlage ist er etwas tiefer in die Krise geschlittert. Man kann nur hoffen, dass er den Schwung von Rom jetzt mitnimmt und in Kitzbühel und Paris überzeugen kann.

Köllerer sollte vor Eschauer-Schicksal gewarnt sein
Daniel Köllerer kann man nur ehrlich gratulieren. Er hat sich in die Top 100 gearbeitet und dort etabliert. Nun gilt es, den nächsten Schritt zu setzen. Man muss abwarten, wie es auf Grand-Slam-Ebene läuft. Ich erinnere nur an Werner Eschauer, der es auch in die Top 100 geschafft und sogar ein ATP-Finale erreicht hat.

Auf diesem Level kann es aber eben schnell passieren, dass man in einer ersten Runde auf einen Top 20- oder Top 30-Spieler trifft und vier Niederlagen in Folge kassiert. Da ist das Selbstvertrauen schnell weg und man rasselt in der Rangliste nach unten.

Koubek am Prüfstand
Auf Stefan Koubek wird der Druck mit Fortdauer der Saison immer größer. Er hat nur noch ein paar Turniere, wo er mittels seines Protected Ranking fix in einem ATP-Hauptbewerbe steht und groß punkten kann. Stefan muss so schnell wie möglich in die Top 150 kommen, um sich so manches mühsames Challenger-Turnier zu ersparen. Er muss den Spirit beibehalten, es unbedingt noch einmal in die Top 100 schaffen zu wollen. Wenn er verletzungsfrei bleibt, schafft er das auch.

Verständnis für Leitgeb
Für etwas Aufregung hat die Vergabe der ersten Wildcard beim Turnier in Kitzbühel an den Deutschen Andreas Beck gesorgt. Dabei verstehe ich Ronnie Leitgebs Entscheidung. In Kitzbühel herrscht momentan Ausnahmezustand, man kämpft um's Überleben.

Leitgeb hat ein großes finanzielles Risiko auf sich genommen, deshalb ist es für mich nachvollziehbar, dass er gewisse Eigeninteressen hat und sich durch die Verpflichtung Becks Zuschauer aus dem deutschen Markt erhofft. Ich gehe dennoch davon aus, dass auch Koubek und/oder Köllerer noch eine Wildcard bekommen werden.

Köllerer muss nächsten Schritt setzen

Hallo liebe sportnet.at-User! Die letzten Wochen sind mit Ausnahme von Daniel Köllerer aus ÖTV-Sicht leider nicht sehr ruhmreich verlaufen.

Bei Jürgen Melzer verläuft die Saison bislang sehr durchwachsen. Mit seinem Achtelfinal-Einzug in Rom hat er sich nun etwas erfangen, auch im Training in der Südstadt ist es zuletzt schon wieder besser gelaufen. Ihm fehlt nach wie vor die Kontinuität auf hohem Level. Jürgen hat sich vor Saisonbeginn in dem Wissen, den endgültigen Durchbruch schaffen zu können, selbst zu viel Druck auferlegt.

Auf der Tour hat dann vieles nicht geklappt, mit jeder Niederlage ist er etwas tiefer in die Krise geschlittert. Man kann nur hoffen, dass er den Schwung von Rom jetzt mitnimmt und in Kitzbühel und Paris überzeugen kann.

Köllerer sollte vor Eschauer-Schicksal gewarnt sein
Daniel Köllerer kann man nur ehrlich gratulieren. Er hat sich in die Top 100 gearbeitet und dort etabliert. Nun gilt es, den nächsten Schritt zu setzen. Man muss abwarten, wie es auf Grand-Slam-Ebene läuft. Ich erinnere nur an Werner Eschauer, der es auch in die Top 100 geschafft und sogar ein ATP-Finale erreicht hat.

Auf diesem Level kann es aber eben schnell passieren, dass man in einer ersten Runde auf einen Top 20- oder Top 30-Spieler trifft und vier Niederlagen in Folge kassiert. Da ist das Selbstvertrauen schnell weg und man rasselt in der Rangliste nach unten.

Koubek am Prüfstand
Auf Stefan Koubek wird der Druck mit Fortdauer der Saison immer größer. Er hat nur noch ein paar Turniere, wo er mittels seines Protected Ranking fix in einem ATP-Hauptbewerbe steht und groß punkten kann. Stefan muss so schnell wie möglich in die Top 150 kommen, um sich so manches mühsames Challenger-Turnier zu ersparen. Er muss den Spirit beibehalten, es unbedingt noch einmal in die Top 100 schaffen zu wollen. Wenn er verletzungsfrei bleibt, schafft er das auch.

Verständnis für Leitgeb
Für etwas Aufregung hat die Vergabe der ersten Wildcard beim Turnier in Kitzbühel an den Deutschen Andreas Beck gesorgt. Dabei verstehe ich Ronnie Leitgebs Entscheidung. In Kitzbühel herrscht momentan Ausnahmezustand, man kämpft um's Überleben.

Leitgeb hat ein großes finanzielles Risiko auf sich genommen, deshalb ist es für mich nachvollziehbar, dass er gewisse Eigeninteressen hat und sich durch die Verpflichtung Becks Zuschauer aus dem deutschen Markt erhofft. Ich gehe dennoch davon aus, dass auch Koubek und/oder Köllerer noch eine Wildcard bekommen werden.

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