Didi Constantini und Joachim Löw bei der Auslosung der Qualifikationsgruppen für die EURO 2012
Montag, 08. Februar 2010 von: Michaela Fries
Löw freut sich auf Österreich
Österreichs stärkster Gegner bei der Qualifikation zur EURO 2012 ist Deutschland. Für unsere Rivalen ist die EM-Qualifikation-Auslosung derzeit nur ein Randthema. Viel wichtiger ist die Frage ob Joachim Löw deutscher Teamchef bleibt und seine National-Elf noch bei der Euro betreuen wird oder nicht.
In den Gruppenspielen der Qualifikation für die EURO 2012, die vom 9. Juni bis 1. Juli 2012 in Polen und der Ukraine stattfindet, trifft das ÖFB-Team auf den ewigen Rivalen und dreifachen Welt- und Europameister Deutschland. Das letzte Duell gewann, nach einem Freistoß von Michael Ballack, Deutschland 1:0 und zog damit in die Hauptrunde der EURO 2008 ein. Mitstreiter in der Gruppe A für die EURO 2012 sind außerdem noch die Türkei, Belgien, Aserbaidschan und Kasachstan.
Die Gruppenphase der Qualifikation startet im September dieses Jahres und dauert bis Oktober 2011. Neben den Fixstartern Polen und Ukraine, qualifizieren sich von den 51 Teams die neun Gruppensieger und Gruppenzweiten. Um die letzten vier EURO-Teilnehmer zu ermitteln, bestreiten die verbliebenen Gruppenzweiten im November 2011 Play-off-Duelle.
Zurzeit sind von der UEFA zwölf Spieltermine reserviert worden, für welche die Gruppenverbände einen genauen Spielplan ausarbeiten müssen. Laut ÖFB findet die erste Terminkonferenz Mitte Februar in Frankfurt am Main statt.
Deutschsprachige Trainerduelle
In der Qualifikation trifft Didi Constantini im Traditionsspiel Österreich - Deutschland auf Joachim Löw - vorausgesetzt der Vertrag des deutschen Bundestrainers wird verlängert, denn bis jetzt sind alle Vertragsverhandlungen geplatzt. Ein neuer Termin wird erst nach der Weltmeisterschaft in Südafrika angesetzt.
Löw zeigte sich gegenüber seiner ehemaligen Wahlheimat Österreich sehr höflich: "Wir haben schon bei der EM in Österreich gesehen, auf welchem Niveau die Österreicher spielen können. Didi Constantini ist ein sehr erfolgreicher Trainer. Seit er am Ruder ist, sind einige Dinge bewegt worden."
Die Türkei ist derzeit trainerlos - Ex-Teamchef Fatih Terim trat nach der verpatzten WM-Qualifikation für Südafrika zurück. Hoch im Kurs für den neuen Trainerposten steht Red Bull Salzburgs Ex-Trainer Giovanni Trapattoni. Belgien trainiert unter Dick Advocaat und Aserbaidschan wird mit Berti Vogts vom ehemaligen deutschen Bundestrainer betreut.
Schlechte Karten für Belgien, Kasachstan und Aserbaidschan
Belgien war mit der Türkei in der gleichen Gruppe für die WM-Qualifikation. Landeten die Türken noch auf Platz drei, belegten die Belgier den enttäuschenden vierten Rang – mit nur drei Siegen in zehn Spielen. Die belgische Nationalmannschaft (Vizeeuropameister 1980) hat seit der WM 2002 an keinem Großereignis mehr teilgenommen.
Anstrengende Auswärtsspiele
Wenn die ÖFB-Spieler die Qualifikation überstehen wollen gilt es, trotz der großen Reisestrapazen, Aserbaidschan und Premierengegner Kasachstan zu schlagen.
Übersicht der Gruppenauslosung
Gruppe A: Deutschland, Türkei, Österreich, Belgien, Kasachstan, Aserbaidschan
Gruppe B: Russland, Slowakei, Irland, Mazedonien, Armenien, Andorra
Gruppe C: Italien, Serbien, Nordirland, Slowenien, Estland, Färöer
Gruppe D: Frankreich, Rumänien, Bosnien-Herzegowina, Weißrussland, Albanien, Luxemburg
Gruppe E: Niederlande, Schweden, Finnland, Ungarn, Moldawien, San Marino
Gruppe F: Kroatien, Griechenland, Israel, Lettland, Georgien, Malta
Gruppe G: England, Schweiz, Bulgarien, Wales, Montenegro
Gruppe H: Portugal, Dänemark, Norwegen, Zypern, Island
Gruppe I: Spanien, Tschechien, Schottland, Litauen, Liechtenstein
Löw freut sich auf Österreich
Österreichs stärkster Gegner bei der Qualifikation zur EURO 2012 ist Deutschland. Für unsere Rivalen ist die EM-Qualifikation-Auslosung derzeit nur ein Randthema. Viel wichtiger ist die Frage ob Joachim Löw deutscher Teamchef bleibt und seine National-Elf noch bei der Euro betreuen wird oder nicht.
In den Gruppenspielen der Qualifikation für die EURO 2012, die vom 9. Juni bis 1. Juli 2012 in Polen und der Ukraine stattfindet, trifft das ÖFB-Team auf den ewigen Rivalen und dreifachen Welt- und Europameister Deutschland. Das letzte Duell gewann, nach einem Freistoß von Michael Ballack, Deutschland 1:0 und zog damit in die Hauptrunde der EURO 2008 ein. Mitstreiter in der Gruppe A für die EURO 2012 sind außerdem noch die Türkei, Belgien, Aserbaidschan und Kasachstan.
Die Gruppenphase der Qualifikation startet im September dieses Jahres und dauert bis Oktober 2011. Neben den Fixstartern Polen und Ukraine, qualifizieren sich von den 51 Teams die neun Gruppensieger und Gruppenzweiten. Um die letzten vier EURO-Teilnehmer zu ermitteln, bestreiten die verbliebenen Gruppenzweiten im November 2011 Play-off-Duelle.
Zurzeit sind von der UEFA zwölf Spieltermine reserviert worden, für welche die Gruppenverbände einen genauen Spielplan ausarbeiten müssen. Laut ÖFB findet die erste Terminkonferenz Mitte Februar in Frankfurt am Main statt.
Deutschsprachige Trainerduelle
In der Qualifikation trifft Didi Constantini im Traditionsspiel Österreich - Deutschland auf Joachim Löw - vorausgesetzt der Vertrag des deutschen Bundestrainers wird verlängert, denn bis jetzt sind alle Vertragsverhandlungen geplatzt. Ein neuer Termin wird erst nach der Weltmeisterschaft in Südafrika angesetzt.
Löw zeigte sich gegenüber seiner ehemaligen Wahlheimat Österreich sehr höflich: "Wir haben schon bei der EM in Österreich gesehen, auf welchem Niveau die Österreicher spielen können. Didi Constantini ist ein sehr erfolgreicher Trainer. Seit er am Ruder ist, sind einige Dinge bewegt worden."
Die Türkei ist derzeit trainerlos - Ex-Teamchef Fatih Terim trat nach der verpatzten WM-Qualifikation für Südafrika zurück. Hoch im Kurs für den neuen Trainerposten steht Red Bull Salzburgs Ex-Trainer Giovanni Trapattoni. Belgien trainiert unter Dick Advocaat und Aserbaidschan wird mit Berti Vogts vom ehemaligen deutschen Bundestrainer betreut.
Schlechte Karten für Belgien, Kasachstan und Aserbaidschan
Belgien war mit der Türkei in der gleichen Gruppe für die WM-Qualifikation. Landeten die Türken noch auf Platz drei, belegten die Belgier den enttäuschenden vierten Rang – mit nur drei Siegen in zehn Spielen. Die belgische Nationalmannschaft (Vizeeuropameister 1980) hat seit der WM 2002 an keinem Großereignis mehr teilgenommen.
Anstrengende Auswärtsspiele
Wenn die ÖFB-Spieler die Qualifikation überstehen wollen gilt es, trotz der großen Reisestrapazen, Aserbaidschan und Premierengegner Kasachstan zu schlagen.
Übersicht der Gruppenauslosung
Gruppe A: Deutschland, Türkei, Österreich, Belgien, Kasachstan, Aserbaidschan
Gruppe B: Russland, Slowakei, Irland, Mazedonien, Armenien, Andorra
Gruppe C: Italien, Serbien, Nordirland, Slowenien, Estland, Färöer
Gruppe D: Frankreich, Rumänien, Bosnien-Herzegowina, Weißrussland, Albanien, Luxemburg
Gruppe E: Niederlande, Schweden, Finnland, Ungarn, Moldawien, San Marino
Gruppe F: Kroatien, Griechenland, Israel, Lettland, Georgien, Malta
Gruppe G: England, Schweiz, Bulgarien, Wales, Montenegro
Gruppe H: Portugal, Dänemark, Norwegen, Zypern, Island
Gruppe I: Spanien, Tschechien, Schottland, Litauen, Liechtenstein