,

 

  Kolumnen Newsletter Community Forum Game-Zone

Was hat Wolfgang Loitzl bei Olympia vor?

Montag, 08. Februar 2010    von: Philipp Schneider

Wolfgang Loitzl und seine Asse im Ärmel

Die aktuelle Saison steht nicht im Zeichen des Wolfgang Loitzl. Doch der Weltmeister bereitete sich im Schatten seiner Teamkollegen auf das Saison-Highlight Olympia vor und hat noch „Asse im Ärmel“.


Das Weltcup-Jahr 2008/09 war die Saison des Wolfgang Loitzl: Mit dem Sieg bei der Vierschanzen-Tournee und den WM-Titeln auf der Normalschanze – sein erster in einem Einzelbewerb – bzw. im Team wurde aus dem einstigen Platzspringer ein ständiger Sieganwärter. Den Lohn für die sensationellen Leistungen stellte die Wahl zum „Sportler des Jahres“ in Österreich dar.

Nicht alle Karten aufgedeckt?

In dieser Saison ist es um Loitzl ein wenig ruhiger geworden. Der 30-Jährige steht im Schatten eines Gregor Schlierenzauer oder Andreas Kofler. Der Oberösterreicher springt im Weltcup insgesamt „nur“ zwei Mal auf das Podest (Dritter in Kuusamo, Zweiter in Garmisch) und belegt als Titelverteidiger Rang drei bei der Tournee-Gesamtwertung. Voreilige Schlüsse im Hinblick auf Olympia zu ziehen, könnte jedoch fatal sein. Es scheint, als habe Loitzl noch nicht alle Karten aufgedeckt.

Ein letzter Form-Schritt nach oben, zusätzlich zu seiner beeindruckenden Konstanz (u.a. fünf vierte Plätze), und der 30-Jährige ist im Kampf um Olympia-Medaillen dick da. Vor allem auf der Normalschanze gleich am ersten Wettkampftag wird mit Loitzl aufgrund dessen Absprungkraft stark zu rechnen sein.

„Gute Form für Olympia aufbauen“

„Die Olympischen Spiele sind die Nummer eins“, stellte Loitzl bereits vor der Saison klar. „Ich bin kein Fan davon, dass man nur auf einen Zeitpunkt X hintrainiert. Aber ich will einen guten Rhythmus und eine gute Form aufbauen, damit ich beim Höhepunkt die meiste Energie und das größte Selbstvertrauen habe.“ Es scheint, als würde Loitzl das schaffen.

"War nie weit weg"

Nach der Super-Saison begann der Bad Ischler aufgrund einer Knieentzündung später mit dem Training als sonst, war bei der Tournee „zwar ganz gut beinander, aber nicht ganz auf dem Niveau wie letztes Jahr.“ Dennoch wähnte sich der sechsfache Weltmeister nie „so weit weg, wie es dann ab und zu auf dem Papier steht.“ Die Bewerbe in Sapporo und Willingen ließ „Wuff“ aus, die letzte Formüberprüfung am Mittwoch in Klingenthal fiel mit Platz vier zufrieden stellend aus.

Das gewisse Etwas bzw. der letzte Schritt zur absoluten Top-Form fehlen noch. Doch man ist geneigt, Loitzl im Hinblick auf Olympia zu glauben, wenn er sagt: „Ich habe noch einige Asse im Ärmel!“ Vielleicht hängt bereits nach dem ersten Wettkampf-Tag eine Goldmedaille um seinen Hals.

Wolfgang Loitzl und seine Asse im Ärmel

Die aktuelle Saison steht nicht im Zeichen des Wolfgang Loitzl. Doch der Weltmeister bereitete sich im Schatten seiner Teamkollegen auf das Saison-Highlight Olympia vor und hat noch „Asse im Ärmel“.

Das Weltcup-Jahr 2008/09 war die Saison des Wolfgang Loitzl: Mit dem Sieg bei der Vierschanzen-Tournee und den WM-Titeln auf der Normalschanze – sein erster in einem Einzelbewerb – bzw. im Team wurde aus dem einstigen Platzspringer ein ständiger Sieganwärter. Den Lohn für die sensationellen Leistungen stellte die Wahl zum „Sportler des Jahres“ in Österreich dar.

Nicht alle Karten aufgedeckt?

In dieser Saison ist es um Loitzl ein wenig ruhiger geworden. Der 30-Jährige steht im Schatten eines Gregor Schlierenzauer oder Andreas Kofler. Der Oberösterreicher springt im Weltcup insgesamt „nur“ zwei Mal auf das Podest (Dritter in Kuusamo, Zweiter in Garmisch) und belegt als Titelverteidiger Rang drei bei der Tournee-Gesamtwertung. Voreilige Schlüsse im Hinblick auf Olympia zu ziehen, könnte jedoch fatal sein. Es scheint, als habe Loitzl noch nicht alle Karten aufgedeckt.

Ein letzter Form-Schritt nach oben, zusätzlich zu seiner beeindruckenden Konstanz (u.a. fünf vierte Plätze), und der 30-Jährige ist im Kampf um Olympia-Medaillen dick da. Vor allem auf der Normalschanze gleich am ersten Wettkampftag wird mit Loitzl aufgrund dessen Absprungkraft stark zu rechnen sein.

„Gute Form für Olympia aufbauen“

„Die Olympischen Spiele sind die Nummer eins“, stellte Loitzl bereits vor der Saison klar. „Ich bin kein Fan davon, dass man nur auf einen Zeitpunkt X hintrainiert. Aber ich will einen guten Rhythmus und eine gute Form aufbauen, damit ich beim Höhepunkt die meiste Energie und das größte Selbstvertrauen habe.“ Es scheint, als würde Loitzl das schaffen.

"War nie weit weg"

Nach der Super-Saison begann der Bad Ischler aufgrund einer Knieentzündung später mit dem Training als sonst, war bei der Tournee „zwar ganz gut beinander, aber nicht ganz auf dem Niveau wie letztes Jahr.“ Dennoch wähnte sich der sechsfache Weltmeister nie „so weit weg, wie es dann ab und zu auf dem Papier steht.“ Die Bewerbe in Sapporo und Willingen ließ „Wuff“ aus, die letzte Formüberprüfung am Mittwoch in Klingenthal fiel mit Platz vier zufrieden stellend aus.

Das gewisse Etwas bzw. der letzte Schritt zur absoluten Top-Form fehlen noch. Doch man ist geneigt, Loitzl im Hinblick auf Olympia zu glauben, wenn er sagt: „Ich habe noch einige Asse im Ärmel!“ Vielleicht hängt bereits nach dem ersten Wettkampf-Tag eine Goldmedaille um seinen Hals.

© GEPA pictures
© GEPA pictures
©

 

 

© sportnet.at auf facebook