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Donnerstag, 27. August 2009    von: Christoph Luke

Meisterstück von Foda, Pacult & Daxbacher

Nach dem in der CL-Quali gescheiterten FC Salzburg folgen Sturm Graz, Austria und Rapid Wien den Mozartstädtern in die Europa League. Die geglückte Qualifikation der drei Traditionsklubs ist auch die ganz persönliche Erfolgsgeschichte ihrer Trainer.


Christoph Luke
Christoph Luke

Der 27. August 2009 wird für Sturm-Fans als jener Tag in die Geschichte eingehen, an dem man die europäische Bühne wieder betrat. Wer hätte nach den mitunter erfolgreichen Champions-League-Gastspielen rund um die Jahrtausendwende gedacht, dass man sich einmal über die Qualifikation für einen Bewerb namens Europa League wie die sprichwörtlich frisch lackierten Hutschpferde freuen würde?

Am 1. September 2006 brachte die Finanzprokuratur beim Landesgericht Graz einen Konkursantrag ein. Sturm war am Ende – finanziell und auch sportlich. Eine neue Vereinsführung musste her, machte aus der Not eine Tugend und setzte neben einigen Routiniers auf den eigenen Nachwuchs.

Goldtorschütze Daniel Beichler ist einer jener Youngsters, der unter Trainer Franco Foda aufblühte. Der deutsche Coach weiß, wie er junge Spieler fördert und fordert. Ähnlich sein Wiener Pendant Peter Pacult.

Am 4. September 2006 löste der Floridsdorfer den glücklosen Georg Zellhofer ab. Die Grün-Weißen waren damals sportlich ähnlich marode wie der Traditionsklub von der Mur. Im Gegensatz zu Foda war Pacult immer umstritten, auch in Zeiten des Erfolgs.

Man kann von beiden Trainern halten, was man will: spätestens die Qualifikation für die Europa League war für Foda und Pacult deren Meisterstück. Wie auch für Karl Daxbacher.

Der Coach der Wiener Austria feierte mit dem Aufstieg in den Hauptbewerb den wohl bisher größten Erfolg seiner Trainerkarriere. Aufstieg mit dem LASK, Cupsieg mit den Veilchen - dann der packende Sieg über Metallurg Donezk in der Verlängerung. "Daxi" bewies sein goldenes Händchen, wechselte mit Emin Sulimani den Schützen des erlösenden Tores ein.

Klar ist: auch in der Stunde des Erfolges ist nicht alles eitel Wonne im österreichischen Fußball, der sich mit schöner Regelmäßigkeit in seiner ganzen Provinzialität präsentiert. Doch die Erfolge vom Donnerstagabend lassen es zu, dass man sich zumindest ein paar Stunden ehrlich freuen darf.

Meisterstück von Foda, Pacult & Daxbacher

Nach dem in der CL-Quali gescheiterten FC Salzburg folgen Sturm Graz, Austria und Rapid Wien den Mozartstädtern in die Europa League. Die geglückte Qualifikation der drei Traditionsklubs ist auch die ganz persönliche Erfolgsgeschichte ihrer Trainer.

Der 27. August 2009 wird für Sturm-Fans als jener Tag in die Geschichte eingehen, an dem man die europäische Bühne wieder betrat. Wer hätte nach den mitunter erfolgreichen Champions-League-Gastspielen rund um die Jahrtausendwende gedacht, dass man sich einmal über die Qualifikation für einen Bewerb namens Europa League wie die sprichwörtlich frisch lackierten Hutschpferde freuen würde?

Am 1. September 2006 brachte die Finanzprokuratur beim Landesgericht Graz einen Konkursantrag ein. Sturm war am Ende – finanziell und auch sportlich. Eine neue Vereinsführung musste her, machte aus der Not eine Tugend und setzte neben einigen Routiniers auf den eigenen Nachwuchs.

Goldtorschütze Daniel Beichler ist einer jener Youngsters, der unter Trainer Franco Foda aufblühte. Der deutsche Coach weiß, wie er junge Spieler fördert und fordert. Ähnlich sein Wiener Pendant Peter Pacult.

Am 4. September 2006 löste der Floridsdorfer den glücklosen Georg Zellhofer ab. Die Grün-Weißen waren damals sportlich ähnlich marode wie der Traditionsklub von der Mur. Im Gegensatz zu Foda war Pacult immer umstritten, auch in Zeiten des Erfolgs.

Man kann von beiden Trainern halten, was man will: spätestens die Qualifikation für die Europa League war für Foda und Pacult deren Meisterstück. Wie auch für Karl Daxbacher.

Der Coach der Wiener Austria feierte mit dem Aufstieg in den Hauptbewerb den wohl bisher größten Erfolg seiner Trainerkarriere. Aufstieg mit dem LASK, Cupsieg mit den Veilchen - dann der packende Sieg über Metallurg Donezk in der Verlängerung. "Daxi" bewies sein goldenes Händchen, wechselte mit Emin Sulimani den Schützen des erlösenden Tores ein.

Klar ist: auch in der Stunde des Erfolges ist nicht alles eitel Wonne im österreichischen Fußball, der sich mit schöner Regelmäßigkeit in seiner ganzen Provinzialität präsentiert. Doch die Erfolge vom Donnerstagabend lassen es zu, dass man sich zumindest ein paar Stunden ehrlich freuen darf.

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