Leo Windtner und der ÖFB gehen neue Wege.
Freitag, 04. Dezember 2009 von: APA
ÖFB richtet "Task Force" ein
Im Hinblick auf die Fußball-Wettaffäre hat der ÖFB am Freitag die Gründung einer "Task Force" unter dem Vorsitz von UEFA-Generalanwalt Gerhard Kapl beschlossen. Weitere Mitglieder sind ÖFB-Jurist Thomas Hollerer, Christian Ebenbauer für die Bundesliga, Harald Kochmann für den Buchmacher-Verband und Georg Weber für tipp3.
Das Gremium wird sofort Kontakt mit Justizministerin Bandion-Ortner aufnehmen, mit der Bitte um Unterstützung durch die Nennung eines zentralen Ansprechpartners im Bereich der Staatsanwaltschaften und um Kooperation mit dem ÖFB und der Bundesliga. Außerdem regte der Verband an, künftig Wetten auf Eckbälle, Gelbe Karten oder ähnliche "Randthemen" zu verbieten.
Sollte der ÖFB in Bochum Akteneinsicht erhalten, werden Horst Lumper für den Verband und Christian Ebenbauer für die Liga delegiert. "Wir werden nichts beschönigen, aber auch niemanden vorverurteilen", betonte ÖFB-Generaldirektor Ludwig in diesem Zusammenhang.
Im Zuge der Jahresabschlussfeier zog ÖFB-Präsident Windtner trotzdem ein positives Resümee. "Es ist ein neuer Teamspirit entstanden, wir haben uns im Ranking signifikant verbessert. Die Zusammenarbeit mit der Bundesliga funktioniert gut, auch wenn es hin und wieder Einwürfe gibt. Aber Klimpern gehört zum Fußball-Geschäft."
Der Oberösterreicher, der eine Kandidatur Österreichs für die Ausrichtung der U20-WM 2013 erwägt, zeigte sich optimistisch, dass die A-Mannschaft demnächst wieder bei einem Großereignis dabei ist. "Wenn der Spirit so weiterwächst, bin ich überzeugt, dass wir zu Ländern wie Slowenien, Slowakei oder Dänemark aufschließen können und bald wieder bei einem großen Turnier dabei sind, denn das ist unser Ziel."
ÖFB richtet "Task Force" ein
Im Hinblick auf die Fußball-Wettaffäre hat der ÖFB am Freitag die Gründung einer "Task Force" unter dem Vorsitz von UEFA-Generalanwalt Gerhard Kapl beschlossen. Weitere Mitglieder sind ÖFB-Jurist Thomas Hollerer, Christian Ebenbauer für die Bundesliga, Harald Kochmann für den Buchmacher-Verband und Georg Weber für tipp3.
Das Gremium wird sofort Kontakt mit Justizministerin Bandion-Ortner aufnehmen, mit der Bitte um Unterstützung durch die Nennung eines zentralen Ansprechpartners im Bereich der Staatsanwaltschaften und um Kooperation mit dem ÖFB und der Bundesliga. Außerdem regte der Verband an, künftig Wetten auf Eckbälle, Gelbe Karten oder ähnliche "Randthemen" zu verbieten.
Sollte der ÖFB in Bochum Akteneinsicht erhalten, werden Horst Lumper für den Verband und Christian Ebenbauer für die Liga delegiert. "Wir werden nichts beschönigen, aber auch niemanden vorverurteilen", betonte ÖFB-Generaldirektor Ludwig in diesem Zusammenhang.
Im Zuge der Jahresabschlussfeier zog ÖFB-Präsident Windtner trotzdem ein positives Resümee. "Es ist ein neuer Teamspirit entstanden, wir haben uns im Ranking signifikant verbessert. Die Zusammenarbeit mit der Bundesliga funktioniert gut, auch wenn es hin und wieder Einwürfe gibt. Aber Klimpern gehört zum Fußball-Geschäft."
Der Oberösterreicher, der eine Kandidatur Österreichs für die Ausrichtung der U20-WM 2013 erwägt, zeigte sich optimistisch, dass die A-Mannschaft demnächst wieder bei einem Großereignis dabei ist. "Wenn der Spirit so weiterwächst, bin ich überzeugt, dass wir zu Ländern wie Slowenien, Slowakei oder Dänemark aufschließen können und bald wieder bei einem großen Turnier dabei sind, denn das ist unser Ziel."