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Freitag, 14. August 2009    von: Christoph Luke

Premier League wohl so spannend wie nie

Auch, wenn in dieser Sommerpause die ganze Welt (wieder einmal) nach Madrid blickte und ob des Shopping-Wahnsinns von Real den Mund vor lauter Staunen nicht mehr zubekam. Die spannendste Liga startet an diesem Wochenende.


Christoph Luke
Christoph Luke

Dank perfekter globaler Vermarktung mutierte die Premier League in den letzten Jahren zum Megaseller des internationalen Fußballs. Und in dieser neuen Saison könnte uns eine der packendsten Entscheidungen seit langem bevorstehen. Die Vorzeichen lassen hochdramatisches vermuten.

Von den "Big Four" mussten immerhin drei Teams einige ihrer wichtigsten Spieler ziehen lassen. Titelverteidiger Manchester United verabschiedete Cristiano Ronaldo (und Nicht-Schlüsselspieler Carlos Tevez), Liverpool musste Xabi Alonso ziehen lassen. Der FC Arsenal weint indes Emmanuel Adebayor und Kolo Toure nach, die es zu Manchester City verschlug.

Nur Chelsea geht unverändert, aber mit neuem Coach, in die Saison. Unter Carlo Ancelotti holten die Blues vor wenigen Tagen den Community Shield gegen ManUnited. An der Stamford Bridge scheint man also grundsätzlich gut auf die Saison vorbereitet zu sein.

Und weiter nördlich, bei Meister Manchester United und Vizemeister Liverpool?

Owen wird seine Chance(n) bekommen

Der Verlust von Cristiano Ronaldo, der in den letzten Jahren der Premier League seinen Stempel aufdrückte, scheint immens groß – und ist es wohl auch. Dennoch wird Coach Alex Ferguson wie gewohnt nach dem Motto "no player is bigger than the club" arbeiten. Einem Spieler nachzutrauern passt überhaupt nicht zum schottischen Sir. Zurecht. Die Leistungen von Anderson in der Vorbereitung machen Lust auf mehr und auch die Verpflichtung von Valencia (kam aus Wigan) dürfte sich auf lange Sicht auszahlen.

Und Michael Owen, die überraschendste Personalie dieses Sommers? Sollte er verletzungsfrei bleiben, dürfte auch das einstige Wunderkind wieder aufblühen. In Manchester hat er eine Mannschaft hinter sich, die Torchancen am Fließband produziert. Superstar Wayne Rooney wird mit der Weltmeisterschaft vor Augen eine herausragende Saison spielen – wenn man den Experten von der Insel vertrauen darf. United könnte in letzter Minute aber doch noch auf dem Transfermarkt zuschlagen. Angeblich liebäugeln die Red Devils mit David Silva und (wie auch der FC Chelsea) mit Franck Ribéry.

Liverpool arbeitet an neuer Heimstärke

In Liverpool redet sich Trainer Rafael Benitez wieder einmal in einen Strudel. Die Schlüsselspieler zu halten wäre der Schlüssel zum Erfolg, erklärte der Spanier, der vor wenigen Tagen Europameister Xabi Alonso zu Real Madrid ziehen ließ. Wie auch immer - die Reds könnte in der neuen Saison das gleiche Schicksal wie zuletzt ereilen. Eine tolle Stammformation - doch dahintner wirds knapp. Fallen Herz und Hirn der Mannschaft, Fernando Torres und Steven Gerrard, aus, ist der Kader zu dünn besetzt.

Gerrard laboriert wieder einmal an einer Leistenverletzung, sollte für den Auftakt am Sonntag bei Tottenham aber fit sein. Immerhin: Benitez weiß, woran es letzte Saison scheiterte: "Wir müssen vor allem im eigenen Stadion stärker auftreten." Zu oft ließen die Reds wertvolle Punkte liegen, fighteten sich aber im Verlauf der Saison umso öfter eindrucksvoll nach einem Rückstand zurück und holten dank ihrer Aufholjagden 22 Punkte.

Außenseiterchancen werden den Neureichen aus Manchester City (holten neben Tevez und Toure beispielsweise auch Gareth Barry) sowie Rapids Europa-League-Gegner Aston Villa eingeräumt. Gut, dass der österreichische Fußballfan die Partien der Premier League erste Reihe fußfrei genießen darf. Ohne hier Schleichwerbung zu betreiben, aber fünf Spiele pro Wochenende auf Sky sind schon eine feine Sache.

Premier League wohl so spannend wie nie

Auch, wenn in dieser Sommerpause die ganze Welt (wieder einmal) nach Madrid blickte und ob des Shopping-Wahnsinns von Real den Mund vor lauter Staunen nicht mehr zubekam. Die spannendste Liga startet an diesem Wochenende.

Dank perfekter globaler Vermarktung mutierte die Premier League in den letzten Jahren zum Megaseller des internationalen Fußballs. Und in dieser neuen Saison könnte uns eine der packendsten Entscheidungen seit langem bevorstehen. Die Vorzeichen lassen hochdramatisches vermuten.

Von den "Big Four" mussten immerhin drei Teams einige ihrer wichtigsten Spieler ziehen lassen. Titelverteidiger Manchester United verabschiedete Cristiano Ronaldo (und Nicht-Schlüsselspieler Carlos Tevez), Liverpool musste Xabi Alonso ziehen lassen. Der FC Arsenal weint indes Emmanuel Adebayor und Kolo Toure nach, die es zu Manchester City verschlug.

Nur Chelsea geht unverändert, aber mit neuem Coach, in die Saison. Unter Carlo Ancelotti holten die Blues vor wenigen Tagen den Community Shield gegen ManUnited. An der Stamford Bridge scheint man also grundsätzlich gut auf die Saison vorbereitet zu sein.

Und weiter nördlich, bei Meister Manchester United und Vizemeister Liverpool?

Owen wird seine Chance(n) bekommen

Der Verlust von Cristiano Ronaldo, der in den letzten Jahren der Premier League seinen Stempel aufdrückte, scheint immens groß – und ist es wohl auch. Dennoch wird Coach Alex Ferguson wie gewohnt nach dem Motto "no player is bigger than the club" arbeiten. Einem Spieler nachzutrauern passt überhaupt nicht zum schottischen Sir. Zurecht. Die Leistungen von Anderson in der Vorbereitung machen Lust auf mehr und auch die Verpflichtung von Valencia (kam aus Wigan) dürfte sich auf lange Sicht auszahlen.

Und Michael Owen, die überraschendste Personalie dieses Sommers? Sollte er verletzungsfrei bleiben, dürfte auch das einstige Wunderkind wieder aufblühen. In Manchester hat er eine Mannschaft hinter sich, die Torchancen am Fließband produziert. Superstar Wayne Rooney wird mit der Weltmeisterschaft vor Augen eine herausragende Saison spielen – wenn man den Experten von der Insel vertrauen darf. United könnte in letzter Minute aber doch noch auf dem Transfermarkt zuschlagen. Angeblich liebäugeln die Red Devils mit David Silva und (wie auch der FC Chelsea) mit Franck Ribéry.

Liverpool arbeitet an neuer Heimstärke

In Liverpool redet sich Trainer Rafael Benitez wieder einmal in einen Strudel. Die Schlüsselspieler zu halten wäre der Schlüssel zum Erfolg, erklärte der Spanier, der vor wenigen Tagen Europameister Xabi Alonso zu Real Madrid ziehen ließ. Wie auch immer - die Reds könnte in der neuen Saison das gleiche Schicksal wie zuletzt ereilen. Eine tolle Stammformation - doch dahintner wirds knapp. Fallen Herz und Hirn der Mannschaft, Fernando Torres und Steven Gerrard, aus, ist der Kader zu dünn besetzt.

Gerrard laboriert wieder einmal an einer Leistenverletzung, sollte für den Auftakt am Sonntag bei Tottenham aber fit sein. Immerhin: Benitez weiß, woran es letzte Saison scheiterte: "Wir müssen vor allem im eigenen Stadion stärker auftreten." Zu oft ließen die Reds wertvolle Punkte liegen, fighteten sich aber im Verlauf der Saison umso öfter eindrucksvoll nach einem Rückstand zurück und holten dank ihrer Aufholjagden 22 Punkte.

Außenseiterchancen werden den Neureichen aus Manchester City (holten neben Tevez und Toure beispielsweise auch Gareth Barry) sowie Rapids Europa-League-Gegner Aston Villa eingeräumt. Gut, dass der österreichische Fußballfan die Partien der Premier League erste Reihe fußfrei genießen darf. Ohne hier Schleichwerbung zu betreiben, aber fünf Spiele pro Wochenende auf Sky sind schon eine feine Sache.

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