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Duell auf Augenhöhe: Salzburg und Rapid liefern sich einen großen Schlagabtausch.
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Sonntag, 13. September 2009    von: S. Weger, C. Luke aus dem Hanappi-Stadion

Purer Nervenkitzel ohne Sieger

Rapid ist gegen Red Bull Salzburg spielbestimmend, läuft aber dennoch eine Hälfte lang einem 0:2 nach. Am Ende heißt es 2:2.


Was für eine starke Anfangsphase von Rapid. Da hätte es nach etwa vier Minuten 2:0 für die Hütteldorfer stehen können, ja sogar müssen. Zuerst vergab Thonhofer, dann Hofmann, der alleine auf Salzburg-Keeper Gustafsson zulief. Beide Male spielte Jelavic den tödlichen Pass. Salzburgs Defensive mit dem letzten Neuzugang Afolabi, der von Beginn weg spielte, sah alles andere als gut aus. So auch bei Jelavics erstem Torschuss. Zwei schnelle Pässe reichten, um die gesamte Hintermannschaft von RBS auszuhebeln.

Rapid drückt

Rapid war die klar spielbestimmende Mannschaft. Von Red Bull kamen außer einige wenige Entlastungsangriffe gar nichts. Spielte Rapid phasenweise wie aus einem Guss so war Salzburgs Spiel bestenfalls Stückwerk. Die Rapidler eroberten sich in der eigenen Hälfte den Ball spielten drei, vier schnelle Pässe und wurden schon wieder vor dem gegnerischen Tor gefährlich. Bei Salzburg? Drei, vier aneinanderfolgende Pässe gab es wenn nur in der eigenen Hälfte. Die Bullen hatten mit der aggressiven Spielweise große Probleme.

Eine Minute, zwei Tore

Aber auch bei Rapid war bei weitem nicht alles Gold was glänzte. Die Grünweißen brauchten einfach zu viele Chancen. Das sollte sich rächen. Denn im Fußball ist es nun mal so, dass nicht unbedingt die spielerisch bessere Mannschaft, die Tore erzielt. Noch vor dem Ende der ersten Hälfte trafen die Salzburger und das gleich doppelt. Zunächst war es Tchoyi, dann verwandelte Svento – 2:0 und das innerhalb von einer Minute (38. bzw. 39.). Zwei Mal über die rechte Abwehrseite von Rapid. Beim ersten Gegentor sah Payer alles andere als gut aus. Beim zweiten passte Eder nicht auf.

Hofmann gleicht aus

Rapid war zu Beginn des zweiten Durchgangs bemüht. Doch es ging nur wenig. Die Salzburger standen in der Defensive nicht mehr so schlecht, wie in Durchgang eins. Pokrivac hatte Hofmann nun auch besser im Griff. Aus dem Spiel konnte Rapid den Bullen zunächst nichts anhaben. Dafür aber aus einer Standardsituation. Hofmann zirkelte den Ball zum 1:2 ins Tor. Die Partie war wieder offen.

Hofmann und Co. erhöhten wieder den Druck. Sie merkten, dass noch einiges möglich war. Doch eigentlich war Salzburg dem dritten Tor zunächst näher als Rapid dem Ausgleich. Payer und die Latte verhinderten bei einem Zickler-Schuss Schlimmeres (68.). Auch Rapid kam zu seiner Chance. Salihi, der in dieser Saison schon einmal für Ried gegen RBS traf, köpfelte Gustafsson in die Hände.

Salihi gleicht aus

In der 84. Minute durfte sich Rapid über den Ausgleich freuen. Er war auf jeden Fall nicht unverdient. Salihi drückte das Leder in seinem ersten Pflichtspieleinsatz für die Grünweißen über die Linie. Jelavic hätte zwei Minuten vor dem Ende beinahe alles klar gemacht. Er scheiterte mit einem Kopfball an Salzburgs Schlussmann und Salihi traf in der 90. Minute die Stange.

Rapid Wien - Salzburg Endstand 2:2 (0:2)
Hanappi-Stadion, 17.500 Zuschauer (ausverkauft), SR Thomas Gangl.
Tore: 0:1 (38.) Tchoyi 0:2 (39.) Svento 1:2 (58.) Hofmann (Freistoß) 2:2 (84.) Salihi

Rapid: Payer - Dober, Eder (83. Kavlak), Soma, Katzer - Thonhofer (46. Salihi), Heikkinen, Hofmann, Pehlivan, Drazan (60. Boskovic) - Jelavic

Salzburg: Gustafsson - Schwegler, Sekagya, Afolabi, Ulmer - Tchoyi, Leitgeb (87. Augustinussen), Zickler (85. Nelisse), Pokrivac, Svento (93. Vladavic) - Janko

Auf Seite 2 lesen Sie alle Stimmen zum Spiel!

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Purer Nervenkitzel ohne Sieger

Rapid ist gegen Red Bull Salzburg spielbestimmend, läuft aber dennoch eine Hälfte lang einem 0:2 nach. Am Ende heißt es 2:2.

Was für eine starke Anfangsphase von Rapid. Da hätte es nach etwa vier Minuten 2:0 für die Hütteldorfer stehen können, ja sogar müssen. Zuerst vergab Thonhofer, dann Hofmann, der alleine auf Salzburg-Keeper Gustafsson zulief. Beide Male spielte Jelavic den tödlichen Pass. Salzburgs Defensive mit dem letzten Neuzugang Afolabi, der von Beginn weg spielte, sah alles andere als gut aus. So auch bei Jelavics erstem Torschuss. Zwei schnelle Pässe reichten, um die gesamte Hintermannschaft von RBS auszuhebeln.

Rapid drückt

Rapid war die klar spielbestimmende Mannschaft. Von Red Bull kamen außer einige wenige Entlastungsangriffe gar nichts. Spielte Rapid phasenweise wie aus einem Guss so war Salzburgs Spiel bestenfalls Stückwerk. Die Rapidler eroberten sich in der eigenen Hälfte den Ball spielten drei, vier schnelle Pässe und wurden schon wieder vor dem gegnerischen Tor gefährlich. Bei Salzburg? Drei, vier aneinanderfolgende Pässe gab es wenn nur in der eigenen Hälfte. Die Bullen hatten mit der aggressiven Spielweise große Probleme.

Eine Minute, zwei Tore

Aber auch bei Rapid war bei weitem nicht alles Gold was glänzte. Die Grünweißen brauchten einfach zu viele Chancen. Das sollte sich rächen. Denn im Fußball ist es nun mal so, dass nicht unbedingt die spielerisch bessere Mannschaft, die Tore erzielt. Noch vor dem Ende der ersten Hälfte trafen die Salzburger und das gleich doppelt. Zunächst war es Tchoyi, dann verwandelte Svento – 2:0 und das innerhalb von einer Minute (38. bzw. 39.). Zwei Mal über die rechte Abwehrseite von Rapid. Beim ersten Gegentor sah Payer alles andere als gut aus. Beim zweiten passte Eder nicht auf.

Hofmann gleicht aus

Rapid war zu Beginn des zweiten Durchgangs bemüht. Doch es ging nur wenig. Die Salzburger standen in der Defensive nicht mehr so schlecht, wie in Durchgang eins. Pokrivac hatte Hofmann nun auch besser im Griff. Aus dem Spiel konnte Rapid den Bullen zunächst nichts anhaben. Dafür aber aus einer Standardsituation. Hofmann zirkelte den Ball zum 1:2 ins Tor. Die Partie war wieder offen.

Hofmann und Co. erhöhten wieder den Druck. Sie merkten, dass noch einiges möglich war. Doch eigentlich war Salzburg dem dritten Tor zunächst näher als Rapid dem Ausgleich. Payer und die Latte verhinderten bei einem Zickler-Schuss Schlimmeres (68.). Auch Rapid kam zu seiner Chance. Salihi, der in dieser Saison schon einmal für Ried gegen RBS traf, köpfelte Gustafsson in die Hände.

Salihi gleicht aus

In der 84. Minute durfte sich Rapid über den Ausgleich freuen. Er war auf jeden Fall nicht unverdient. Salihi drückte das Leder in seinem ersten Pflichtspieleinsatz für die Grünweißen über die Linie. Jelavic hätte zwei Minuten vor dem Ende beinahe alles klar gemacht. Er scheiterte mit einem Kopfball an Salzburgs Schlussmann und Salihi traf in der 90. Minute die Stange.

Rapid Wien - Salzburg Endstand 2:2 (0:2)
Hanappi-Stadion, 17.500 Zuschauer (ausverkauft), SR Thomas Gangl.
Tore: 0:1 (38.) Tchoyi 0:2 (39.) Svento 1:2 (58.) Hofmann (Freistoß) 2:2 (84.) Salihi

Rapid: Payer - Dober, Eder (83. Kavlak), Soma, Katzer - Thonhofer (46. Salihi), Heikkinen, Hofmann, Pehlivan, Drazan (60. Boskovic) - Jelavic

Salzburg: Gustafsson - Schwegler, Sekagya, Afolabi, Ulmer - Tchoyi, Leitgeb (87. Augustinussen), Zickler (85. Nelisse), Pokrivac, Svento (93. Vladavic) - Janko

Auf Seite 2 lesen Sie alle Stimmen zum Spiel!

Peter Pacult (Rapid-Trainer): "Heute haben wir 37 Minuten lang sicher das beste Heimspiel in dieser Saison, aber leider kein Tor gemacht. Dann haben wir das Gegentor bekommen und gleich danach das zweite. Es ist mir aber gelungen, die Mannschaft in der Pause aufzurichten, und sie hat sich dann mit diesen fantastischen Fans im Rücken sensationell zurückgekämpft. Die Salzburger müssen aus unserer Sicht mit dem Unentschieden zufrieden sein. Kompliment an meine Mannschaft, dass sie so zurückgekommen ist, das war eine Superleistung - vor allem nach den schwierigen vergangenen Wochen, die nach den Abgängen nicht einfach waren."

Steffen Hofmann (Rapid-Kapitän und Torschütze zum 1:2): "Aufgrund der Chancen waren das heute sicherlich zwei verlorene Punkte. Wir haben keine Freude mit diesem Unentschieden, aber wir müssen das Positive mitnehmen aus diesem Spiel - wir haben nach dem 0:2-Rückstand Moral bewiesen. Es war wichtig, dass wir früh den Anschlusstreffer gemacht haben. Zumindest der Ausgleich war verdient. Aber wir hätten nie in die Situation kommen dürfen, dass wir 0:2 hinten sind. Wir hatten ganz gute Chancen, aber diese nicht genutzt. Ich denke, beim ersten Tor haben wir nicht gut ausgeschaut, beim zweiten waren wir zu schläfrig. Wir hätten es uns wesentlich einfacher machen können. Wir haben gegen eine gute Mannschaft gespielt, die ihre Chancen nutzt. Wir haben zwei Punkte verschenkt, aber wir haben noch viele Aufgaben vor uns."

Huub Stevens (Salzburg-Trainer): "Wenn es nach zehn Minuten 4:0 für Rapid steht, dann dürfen wir uns auch nicht beschweren. Wir waren in den ersten 35 Minuten der ersten Hälfte nicht auf dem Platz, erst danach haben wir Fußball gespielt. Natürlich kann man enttäuscht sein, wenn man 2:0 führt und dann 2:2 spielt. Aber über 90 Minuten muss man mit dem Punkt zufrieden sein."

Eddie Gustafsson (Salzburg-Tormann und -Kapitän): "Man kann nicht zufrieden sein, wir haben 2:0 geführt. Nach einer 2:0-Führung musst du gewinnen. Zweite Halbzeit hat Rapid mit zwei Stürmern gespielt, wir hatten ein bisschen Angst. Viele bleiben im Angriff stehen, man muss mit der ganzen Mannschaft verteidigen. (Zum zweiten Tor) Ich glaube, der Schiedsrichter hat richtig entschieden, es war ein Tor."


 

 

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