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Steffen Hofmann, Helge Payer und Stefan Kulovits haben die Hamburger verspeist. Bild titelt: "Blamage in Wien! HSV, ihr Würstchen!"

Freitag, 18. September 2009    von: Michael Schlagenhaufen / Happel-Stadion

Pacult: "Ist ja nicht so schwer, gegen den HSV zu gewinnen"

Wenn selbst Peter Pacult in einem Saal voller Journalisten den Kabarettisten mimt, dann hat Rapid wahrscheinlich gerade großes geleistet. Der 3:0-Triumph über Hamburg ist DIE Sensation des ersten Europa-League-Spieltages.


"Heute habe ich noch lauter geschrieen als in Birmingham. Aber nur, weil die Betreuer ihre Privatparty feierten und ich nicht in die Kabine gekommen bin."


Peter Pacult fügte Bruno Labbadia die erste Pflichtspiel-Pleite zu.

Aber auch Sinn für Ironie beweist der als Grantler verschrieene Floridsdorfer: "Der Sieg gegen Aston Villa hat mir doch mehr bedeutet. Ist ja nicht so schwer, gegen den HSV zu gewinnen."

Auch wenn es die von vielen geforderten Pacult-Sprechchöre noch immer nicht gibt, der Rapid-Trainer hat sämtliche Kritiker eines Besseren belehrt. Egal, ob es die agile Flügelzange Boskovic/Kavlak in Halbzeit eins war oder die um Strecken defensivere Konter-Taktik im zweiten Durchgang, die Rechnung ging voll auf.

Duracell-Männchen Hofmann: "Ich war kaputt"

Dauerläufer des Abends ist einmal mehr Steffen Hofmann. "Am Ende war ich kaputt. Wir haben bereits vorne viel für die Defensive gemacht. Ich bin stolz auf diese Mannschaft", sagt der Deutsche zu sportnet.at.

Sehenswert sein Ball zum 1:0, den Ungslückrabe Boateng noch leicht berührte. "Solche Bälle gehören mit viel Schnitt aufs lange Eck gespielt, dann sind sie am gefährlichsten."


Drazan sorgte mit seinem ersten Europacup-Tor für den Endstand.

Drazan: "Ein geiler Abend"

Boateng ist es auch, der beim 2:0 seine Beine im Spiel hat und Jelavic einnetzen lässt. Für den Endstand sorgte mit Drazan der Jüngste am Feld. "Ein geiler Abend und super für mich, dass mir noch ein Tor gelungen ist", so der Joker.

Ihren Teil beigetragen haben auch die 48.000 Rapid-Fans im Stadion. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass hier im Happel-Stadion schon oft so eine Stimmung herrschte", ist Helge Payer sicher.

St. Veit statt Hamburg

Bei aller Freude, der HSV war gestern. Sonntag wartet St. Veit im ÖFB-Cup. Payer: "Wir sind alle Vollprofis, am Sonntag haben wir das nächste wichtige Spiel. Um halb elf ist Bettruhe." Da war es bereits kurz vor 22 Uhr.

Pacult: "Ist ja nicht so schwer, gegen den HSV zu gewinnen"

Wenn selbst Peter Pacult in einem Saal voller Journalisten den Kabarettisten mimt, dann hat Rapid wahrscheinlich gerade großes geleistet. Der 3:0-Triumph über Hamburg ist DIE Sensation des ersten Europa-League-Spieltages.

"Heute habe ich noch lauter geschrieen als in Birmingham. Aber nur, weil die Betreuer ihre Privatparty feierten und ich nicht in die Kabine gekommen bin."


Peter Pacult fügte Bruno Labbadia die erste Pflichtspiel-Pleite zu.

Aber auch Sinn für Ironie beweist der als Grantler verschrieene Floridsdorfer: "Der Sieg gegen Aston Villa hat mir doch mehr bedeutet. Ist ja nicht so schwer, gegen den HSV zu gewinnen."

Auch wenn es die von vielen geforderten Pacult-Sprechchöre noch immer nicht gibt, der Rapid-Trainer hat sämtliche Kritiker eines Besseren belehrt. Egal, ob es die agile Flügelzange Boskovic/Kavlak in Halbzeit eins war oder die um Strecken defensivere Konter-Taktik im zweiten Durchgang, die Rechnung ging voll auf.

Duracell-Männchen Hofmann: "Ich war kaputt"

Dauerläufer des Abends ist einmal mehr Steffen Hofmann. "Am Ende war ich kaputt. Wir haben bereits vorne viel für die Defensive gemacht. Ich bin stolz auf diese Mannschaft", sagt der Deutsche zu sportnet.at.

Sehenswert sein Ball zum 1:0, den Ungslückrabe Boateng noch leicht berührte. "Solche Bälle gehören mit viel Schnitt aufs lange Eck gespielt, dann sind sie am gefährlichsten."


Drazan sorgte mit seinem ersten Europacup-Tor für den Endstand.

Drazan: "Ein geiler Abend"

Boateng ist es auch, der beim 2:0 seine Beine im Spiel hat und Jelavic einnetzen lässt. Für den Endstand sorgte mit Drazan der Jüngste am Feld. "Ein geiler Abend und super für mich, dass mir noch ein Tor gelungen ist", so der Joker.

Ihren Teil beigetragen haben auch die 48.000 Rapid-Fans im Stadion. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass hier im Happel-Stadion schon oft so eine Stimmung herrschte", ist Helge Payer sicher.

St. Veit statt Hamburg

Bei aller Freude, der HSV war gestern. Sonntag wartet St. Veit im ÖFB-Cup. Payer: "Wir sind alle Vollprofis, am Sonntag haben wir das nächste wichtige Spiel. Um halb elf ist Bettruhe." Da war es bereits kurz vor 22 Uhr.

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