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Für Hans Spitzauer und Christian Nehammer geht es bei der WM vor Miami um die Fahrkarte nach Peking.

Dienstag, 08. April 2008   

Spitzauer/Nehammer um Olympia-Ticket

Für Hans Spitzauer und Christian Nehammer geht es im Rahmen der Starboot-Weltmeisterschaft vor Miami um das Nationenticket für Peking und den weiteren Verbleib im Olympia-Rennen.


Die Zwischenbilanz des Amerika-Trips kann sich für Österreichs Starboot- Aushängeschilder bis dato mehr als sehen lassen. Mit Platz fünf beim prestigeträchtigen Bacardi Cup (3.-7. März 2008), besetzungstechnisch ein mehr als süßer WM-Vorgeschmack, erbrachten Hans Spitzauer und Christian Nehammer (31), die sich seit 2006 das Kielboot-Cockpit teilen, vor Miami die von ÖOC geforderte A-Leistung und tankten für das eigentliche Highlight der Übersee-Reise ordentlich Selbstvertrauen. Was auch unbedingt von Nöten ist, denn das Meistern der Nationenhürde ist in der, mit Superstars üppig garnierten, Star-Szene keine einfache Aufgabe.

Mannschaften aus 16 Nationen setzen im kommenden August vor Qingdao Segel, deren zwölf, inklusive der von vornherein gesetzten Chinesen haben, was den Österreichern noch fehlt. Das Gerangel um die vier verbleibenden Quotenplätze ist groß, Spitzauer hat in Sachen Restplatzbörse in erster Linie Norwegen, Bermudas, Schweiz und Kroatien als schärfste Kontrahenten auf der Liste.

Kein Gedanke ans Scheitern
Die Eidgenossen schicken die regierenden Europameister und Vierten der Olympischen Spiele von Athen, Flavio Marazzi und Enrico de Maria ins Rennen, Norwegen hofft auf den Weltranglisten-Siebenten Eivind Melleby, der unter anderem mit Ex-Skirennläufer Lasse Kjus seine rennmäßigen Runden zog. "Es wird alles andere als leicht, aber wir brauchen uns nicht zu verstecken", sinniert Spitzauer (43), der eine gewisse Anspannung nicht leugnet. "Wir haben sehr viel Zeit investiert, zuletzt noch intensiv mit Olympiasieger Robert Scheid trainiert, an ein Scheitern mag ich gar nicht denken."

Die Weltmeisterschaft startet am 11. April mit der ersten Wettfahrt, insgesamt sind sechs Rennen ausgeschrieben, der letzte Start ist am 18. April möglich. "Wir segeln traditionell eine Wettfahrt am Tag, die hat es aber in sich", erläutert Nehammer, der von einer durchschnittlichen Renndauer von 150 Minuten ausgeht. Das Gedränge am Kurs und vor allem an der Startlinie wird gigantisch: 128 Teams aus 30 Nationen haben ihre Nennung Kund getan.

Um die Nationenhürde zu meistern, bedarf es einer ähnlich starken Leistung wie beim Bacardi Cup, die notwendige B-Leistung, die einen Olympiastart von Spitzauer & Nehammer endgültig perfekt machen würde, wäre eine angenehme Nebenerscheinung, kann aber noch im Rahmen der europäischen Frühjahrssaison nachgeholt werden.

Bereits qualifizierte Nationen:
Australien, Brasilien, Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Italien, Neuseeland, Polen, Portugal, Schweden, USA, China (als Veranstalter automatisch gesetzt)

Spitzauer/Nehammer um Olympia-Ticket

Für Hans Spitzauer und Christian Nehammer geht es im Rahmen der Starboot-Weltmeisterschaft vor Miami um das Nationenticket für Peking und den weiteren Verbleib im Olympia-Rennen.

Die Zwischenbilanz des Amerika-Trips kann sich für Österreichs Starboot- Aushängeschilder bis dato mehr als sehen lassen. Mit Platz fünf beim prestigeträchtigen Bacardi Cup (3.-7. März 2008), besetzungstechnisch ein mehr als süßer WM-Vorgeschmack, erbrachten Hans Spitzauer und Christian Nehammer (31), die sich seit 2006 das Kielboot-Cockpit teilen, vor Miami die von ÖOC geforderte A-Leistung und tankten für das eigentliche Highlight der Übersee-Reise ordentlich Selbstvertrauen. Was auch unbedingt von Nöten ist, denn das Meistern der Nationenhürde ist in der, mit Superstars üppig garnierten, Star-Szene keine einfache Aufgabe.

Mannschaften aus 16 Nationen setzen im kommenden August vor Qingdao Segel, deren zwölf, inklusive der von vornherein gesetzten Chinesen haben, was den Österreichern noch fehlt. Das Gerangel um die vier verbleibenden Quotenplätze ist groß, Spitzauer hat in Sachen Restplatzbörse in erster Linie Norwegen, Bermudas, Schweiz und Kroatien als schärfste Kontrahenten auf der Liste.

Kein Gedanke ans Scheitern
Die Eidgenossen schicken die regierenden Europameister und Vierten der Olympischen Spiele von Athen, Flavio Marazzi und Enrico de Maria ins Rennen, Norwegen hofft auf den Weltranglisten-Siebenten Eivind Melleby, der unter anderem mit Ex-Skirennläufer Lasse Kjus seine rennmäßigen Runden zog. "Es wird alles andere als leicht, aber wir brauchen uns nicht zu verstecken", sinniert Spitzauer (43), der eine gewisse Anspannung nicht leugnet. "Wir haben sehr viel Zeit investiert, zuletzt noch intensiv mit Olympiasieger Robert Scheid trainiert, an ein Scheitern mag ich gar nicht denken."

Die Weltmeisterschaft startet am 11. April mit der ersten Wettfahrt, insgesamt sind sechs Rennen ausgeschrieben, der letzte Start ist am 18. April möglich. "Wir segeln traditionell eine Wettfahrt am Tag, die hat es aber in sich", erläutert Nehammer, der von einer durchschnittlichen Renndauer von 150 Minuten ausgeht. Das Gedränge am Kurs und vor allem an der Startlinie wird gigantisch: 128 Teams aus 30 Nationen haben ihre Nennung Kund getan.

Um die Nationenhürde zu meistern, bedarf es einer ähnlich starken Leistung wie beim Bacardi Cup, die notwendige B-Leistung, die einen Olympiastart von Spitzauer & Nehammer endgültig perfekt machen würde, wäre eine angenehme Nebenerscheinung, kann aber noch im Rahmen der europäischen Frühjahrssaison nachgeholt werden.

Bereits qualifizierte Nationen:
Australien, Brasilien, Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Italien, Neuseeland, Polen, Portugal, Schweden, USA, China (als Veranstalter automatisch gesetzt)


 

 

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