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Dienstag, 01. September 2009    von: Christoph Luke

Stefan Maierhofer: ein Schlag ins Gesicht aller "Talente"

Stefan Maierhofer mag nicht der begnadetste Kicker unter der Sonne sein. Doch er hat mit seinem Wechsel in die Premier League das geschafft, wovon viele ewige Talente ewig träumen.


Christoph Luke
Christoph Luke

"Ich weiß, dass ich nicht der beste Fußballer bin." - Stefan Maierhofer auf sportnet.at, 18. 11. 2008

"Das Phänomen" titelte sportnet.at am 18. November 2008. Kollege Michael Schlagenhaufen zeichnete nach einem langen Gespräch mit Stefan Maierhofer ein detailliertes Porträt des baumlangen Stürmers, der zwei Tage zuvor drei Treffer zum 5:0-Sieg Rapids über den LASK beigesteuert hatte.

Die Verpflichtung Maierhofers hat sich für Rapid in jeder Hinsicht ausgezahlt. Der Lange erzielte wichtige Tore auf dem Weg zum Meistertitel im letzten Jahr - und bringt seinem Ex-Klub einen schönen Batzen Geld.

Hand aufs Herz: wer hätte, als Maierhofer bei der Vienna kickte und später seinen ungewöhnlichen Weg zu den Amateuren des FC Bayern München antrat, auch nur im entferntesten daran gedacht, dass der Niederösterreich um über 2 Millionen Euro nach England wechseln würde?

Maierhofer kennt seine Schwächen

Letzte Saison war Marc Janko in Österreich das Maß aller Dinge, dem ein baldiger Sprung in die Premier League prophezeit wurde. Maierhofer erntete von seinen Kritikern nur ein müdes Lächeln. Ja, er habe zwar viele Tore geschossen, aber immer langsam – es handelt sich dabei doch nur um die österreichische Liga. Ein Argument, das man bei Janko kurioserweise selten bis nie hörte.

Stefan Maierhofer selbst lässt das ohnehin kalt. Er kennt zwar seine Schwächen, aber auch seine Stärken. Und ihn zeichnet etwas aus, das viele Fußballer nicht haben: den unbedingten Willen zum Erfolg.

"Freude und Professionalität"

"Schau, ich setze mir im Gegensatz zu anderen Spielern einfach hohe Ziele", sagte Maierhofer vor einiger Zeit. Im Vergleich zu anderen Kickern, die sich schon damit zufrieden geben, wenn sie ein finanziell besseres Angebot der Ersten Liga dem aus der Bundesliga vorziehen, meinte der 27-Jährige zwischen den Zeilen - und ist nicht nur deshalb eine wohltuende Abwechslung im österreichischen Fußball. Auf und abseits des Rasens.

"Ich habe noch nie mit einem Spieler zusammen gearbeitet, der bei allen Verpflichtungen mit so viel Freude und Professionalität dabei ist wie Stefan", erzählt Rapid-Presseboss Sharif Shoukry. Maierhofer wisse genau, wie schnell er nach oben gekommen sei und wie schnell auch alles wieder vorbei sein könne.

Teamchef Dietmar Constantini bringt es am Dienstag auf den Punkt: "Er ist ein Verrückter, der nichts anderes will als weiterzukommen. Maierhofer hat gezeigt, was mit einer guten Einstellung alles möglich ist. Er hat sich mit einem Biss durchgesetzt, der seinesgleichen sucht."

Schlag ins Gesicht

Derzeit zeigt die Tendenz bei Stefan Maierhofer steil nach oben. Für all jene Spieler, die jahrelang als Talente gefeiert wurden und mittlerweile in untersten Ligen herumgrundeln, muss der Aufstieg des Stefan Maierhofer wie ein Faustschlag ins Gesicht sein. Talent und Können alleine sind nicht alles. Auf die richtige Einstellung zum Beruf kommt es an.

Stefan Maierhofer: ein Schlag ins Gesicht aller "Talente"

Stefan Maierhofer mag nicht der begnadetste Kicker unter der Sonne sein. Doch er hat mit seinem Wechsel in die Premier League das geschafft, wovon viele ewige Talente ewig träumen.

"Ich weiß, dass ich nicht der beste Fußballer bin." - Stefan Maierhofer auf sportnet.at, 18. 11. 2008

"Das Phänomen" titelte sportnet.at am 18. November 2008. Kollege Michael Schlagenhaufen zeichnete nach einem langen Gespräch mit Stefan Maierhofer ein detailliertes Porträt des baumlangen Stürmers, der zwei Tage zuvor drei Treffer zum 5:0-Sieg Rapids über den LASK beigesteuert hatte.

Die Verpflichtung Maierhofers hat sich für Rapid in jeder Hinsicht ausgezahlt. Der Lange erzielte wichtige Tore auf dem Weg zum Meistertitel im letzten Jahr - und bringt seinem Ex-Klub einen schönen Batzen Geld.

Hand aufs Herz: wer hätte, als Maierhofer bei der Vienna kickte und später seinen ungewöhnlichen Weg zu den Amateuren des FC Bayern München antrat, auch nur im entferntesten daran gedacht, dass der Niederösterreich um über 2 Millionen Euro nach England wechseln würde?

Maierhofer kennt seine Schwächen

Letzte Saison war Marc Janko in Österreich das Maß aller Dinge, dem ein baldiger Sprung in die Premier League prophezeit wurde. Maierhofer erntete von seinen Kritikern nur ein müdes Lächeln. Ja, er habe zwar viele Tore geschossen, aber immer langsam – es handelt sich dabei doch nur um die österreichische Liga. Ein Argument, das man bei Janko kurioserweise selten bis nie hörte.

Stefan Maierhofer selbst lässt das ohnehin kalt. Er kennt zwar seine Schwächen, aber auch seine Stärken. Und ihn zeichnet etwas aus, das viele Fußballer nicht haben: den unbedingten Willen zum Erfolg.

"Freude und Professionalität"

"Schau, ich setze mir im Gegensatz zu anderen Spielern einfach hohe Ziele", sagte Maierhofer vor einiger Zeit. Im Vergleich zu anderen Kickern, die sich schon damit zufrieden geben, wenn sie ein finanziell besseres Angebot der Ersten Liga dem aus der Bundesliga vorziehen, meinte der 27-Jährige zwischen den Zeilen - und ist nicht nur deshalb eine wohltuende Abwechslung im österreichischen Fußball. Auf und abseits des Rasens.

"Ich habe noch nie mit einem Spieler zusammen gearbeitet, der bei allen Verpflichtungen mit so viel Freude und Professionalität dabei ist wie Stefan", erzählt Rapid-Presseboss Sharif Shoukry. Maierhofer wisse genau, wie schnell er nach oben gekommen sei und wie schnell auch alles wieder vorbei sein könne.

Teamchef Dietmar Constantini bringt es am Dienstag auf den Punkt: "Er ist ein Verrückter, der nichts anderes will als weiterzukommen. Maierhofer hat gezeigt, was mit einer guten Einstellung alles möglich ist. Er hat sich mit einem Biss durchgesetzt, der seinesgleichen sucht."

Schlag ins Gesicht

Derzeit zeigt die Tendenz bei Stefan Maierhofer steil nach oben. Für all jene Spieler, die jahrelang als Talente gefeiert wurden und mittlerweile in untersten Ligen herumgrundeln, muss der Aufstieg des Stefan Maierhofer wie ein Faustschlag ins Gesicht sein. Talent und Können alleine sind nicht alles. Auf die richtige Einstellung zum Beruf kommt es an.

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