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Stuchlik packt Rote Karte endgültig ein

Freitag, 11. Dezember 2009    von: APA

Stuchlik geht in Pension

Wenn am Samstag im Fekete-Stadion der Schlusspfiff der Bundesliga-Begegnung Kapfenberg - Mattersburg ertönt, dann folgt Fritz Stuchlik seinen Kollegen Konrad Plautz und Stefan Meßner als Fußball-Schiedsrichter in die Pension. Im Gegensatz zu dem Tiroler und dem Steirer, die am vergangenen Wochenende zum letzten Mal im Einsatz waren, räumt Stuchlik das Feld aber nicht aus Altersgründen.


"Ich habe über eine lange Zeit das getan, was ich gerne gemacht habe. Bevor der Zeitpunkt eintritt, dass alles zur Routine wird, ist es besser aufzuhören", sagte der Wiener im Gespräch mit der Austria Presse Agentur. Nach seinem 267. Liga-Spiel am Samstag sucht er eine neue Herausforderung. Neben seiner ÖFB-Funktion als Schiri-Manager im Elite-Bereich denkt er dabei an Beobachtung für FIFA und UEFA sowie an die Tätigkeit als Instruktor.

Der am 11. Februar 1966 geborene Stuchlik war seit 1. Oktober 1982 Schiedsrichter. Als absoluten Höhepunkt seiner Schiri-Karriere bezeichnete Stuchlik seinen ersten Einsatz in der Champions League am 15. März 2000 (Girondins Bordeaux - Valencia CF 1:4 mit einer Roten Karte). Ewig in Erinnerung, weil mit über 90.000 Zuschauern vor seiner größten Kulisse, bleibt ihm auch der ägyptischen Supercup am 27. Juli 2008 zwischen Al Ahly und Zamalek Kairo (2:0). Dazu kommen noch viele Derbys in Wien und Graz.

"In fußball-exotische Länder wie Kasachstan usw. wäre ich nie gekommen, wäre ich nicht Schiedsrichter geworden," meinte Stuchlik, der als seine "schwärzeste Stunde" im Fußball den 16. November 1996 in Kapfenberg bezeichnet. Dort hat er im Derby dem GAK in letzter Sekunde einen Eckball zugesprochen, der dann zum Ausgleich (2:2) führte. "Es war nicht Corner, sondern Abstoß, so habe ich den Ausgang des Spiels beeinflusst", gestand der Wiener, der danach heftige Kritik einstecken und in der ORF-Sendung "Sport am Sonntag" mit Sturm-Präsident Hannes Kartnig in den Diskussionsring musste.

Mit Plautz, Meßner und jetzt Stuchlik beendeten heuer drei österreichische Unparteiische mit FIFA-Status ihre Laufbahn. Anstelle des Trios werden ab 2010 der Steirer Rene Eisner (34), der Wiener Harald Lechner (27) und der Oberösterreicher Oliver Drachta (32) das Emblem des Weltverbandes auf dem Trikot tragen. "Jeder ist ersetzbar, alles zu verkraften. Vielleicht sind unsere Nachfolger weniger abgenützt und daher unbefangener", meinte Stuchlik zum Abschied.

Stuchlik geht in Pension

Wenn am Samstag im Fekete-Stadion der Schlusspfiff der Bundesliga-Begegnung Kapfenberg - Mattersburg ertönt, dann folgt Fritz Stuchlik seinen Kollegen Konrad Plautz und Stefan Meßner als Fußball-Schiedsrichter in die Pension. Im Gegensatz zu dem Tiroler und dem Steirer, die am vergangenen Wochenende zum letzten Mal im Einsatz waren, räumt Stuchlik das Feld aber nicht aus Altersgründen.

"Ich habe über eine lange Zeit das getan, was ich gerne gemacht habe. Bevor der Zeitpunkt eintritt, dass alles zur Routine wird, ist es besser aufzuhören", sagte der Wiener im Gespräch mit der Austria Presse Agentur. Nach seinem 267. Liga-Spiel am Samstag sucht er eine neue Herausforderung. Neben seiner ÖFB-Funktion als Schiri-Manager im Elite-Bereich denkt er dabei an Beobachtung für FIFA und UEFA sowie an die Tätigkeit als Instruktor.

Der am 11. Februar 1966 geborene Stuchlik war seit 1. Oktober 1982 Schiedsrichter. Als absoluten Höhepunkt seiner Schiri-Karriere bezeichnete Stuchlik seinen ersten Einsatz in der Champions League am 15. März 2000 (Girondins Bordeaux - Valencia CF 1:4 mit einer Roten Karte). Ewig in Erinnerung, weil mit über 90.000 Zuschauern vor seiner größten Kulisse, bleibt ihm auch der ägyptischen Supercup am 27. Juli 2008 zwischen Al Ahly und Zamalek Kairo (2:0). Dazu kommen noch viele Derbys in Wien und Graz.

"In fußball-exotische Länder wie Kasachstan usw. wäre ich nie gekommen, wäre ich nicht Schiedsrichter geworden," meinte Stuchlik, der als seine "schwärzeste Stunde" im Fußball den 16. November 1996 in Kapfenberg bezeichnet. Dort hat er im Derby dem GAK in letzter Sekunde einen Eckball zugesprochen, der dann zum Ausgleich (2:2) führte. "Es war nicht Corner, sondern Abstoß, so habe ich den Ausgang des Spiels beeinflusst", gestand der Wiener, der danach heftige Kritik einstecken und in der ORF-Sendung "Sport am Sonntag" mit Sturm-Präsident Hannes Kartnig in den Diskussionsring musste.

Mit Plautz, Meßner und jetzt Stuchlik beendeten heuer drei österreichische Unparteiische mit FIFA-Status ihre Laufbahn. Anstelle des Trios werden ab 2010 der Steirer Rene Eisner (34), der Wiener Harald Lechner (27) und der Oberösterreicher Oliver Drachta (32) das Emblem des Weltverbandes auf dem Trikot tragen. "Jeder ist ersetzbar, alles zu verkraften. Vielleicht sind unsere Nachfolger weniger abgenützt und daher unbefangener", meinte Stuchlik zum Abschied.