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Montag, 24. August 2009    von: Christoph Luke

Ein Königreich für einen Stürmer

Es gibt Spiele, von denen man nicht weiß, wie das Ergebnis zustande kam. Jenes zwischen Sturm Graz und Austria Wien war so eines. Die Wiener werden sich wohl heute noch verwundert die Augen reiben. Denn bereits ein Unentschieden hätte den Veilchen mehr als geschmeichelt.


Christoph Luke
Christoph Luke

So war es aber der sonst am Spielgeschehen eher desinteressierte Milenko Acimovic, der in der 79. Minute sein Goldköpfchen hinhielt und die perfekte Flanke des (von Aushilfs-Rechtsverteidigers Mario Sonnleitner) sträflich alleine gelassenen Markus Suttner zum 0:1 verwertete.

Beichler & Jantscher überragend

Bis dahin erlebten über 12.000 Fans in Graz-Liebenau ein Spiel auf ein Tor – nämlich auf jenes der Gäste. Angeführt vom spielerisch überragenden Offensiv-Duo Jantscher/Beichler erarbeiteten sich die Steirer Chance um Chance, scheiterten aber entweder am brillanten Austria-Tormann Szabolcs Safar oder am eigenen Unvermögen.

Negativ-Highlight aus Grazer Sicht: Beichler bringt den Ball aus knapp zwei Metern nicht im leeren Tor unter (60.). Der Pechvogel nach dem Spiel: "Ich war um den einen Schritt zu spät dran. Es ist müßig, jetzt darüber nachzudenken, was wäre wenn…die Austria hat keinen Plan, warum sie dieses Spiel gewonnen hat."

Ein Stürmer für Sturm!

Unterm Strich bleiben drei Punkte, die der Austria zur Tabellenführung verhelfen. Wie diese errangelt wurden, fragt morgen ohnehin keiner mehr. Sturm, das im zehnten Pflichtspiel dieser Saison die erste Niederlage erleidet – was ja nebenbei bemerkt keine so üble Statistik ist – hat erneut die Bestätigung geliefert, ein Spiel diktieren zu können.

Nur die sich bietenden Chancen sollte man auch nützen – idealerweise schon am kommenden Donnerstag in der Ukraine. Eines hat die Partie in Liebenau allerdings wieder deutlich gemacht: Die Grazer brauchen einen neuen Stürmer wie einen Bissen Brot.

Ein Königreich für einen Stürmer

Es gibt Spiele, von denen man nicht weiß, wie das Ergebnis zustande kam. Jenes zwischen Sturm Graz und Austria Wien war so eines. Die Wiener werden sich wohl heute noch verwundert die Augen reiben. Denn bereits ein Unentschieden hätte den Veilchen mehr als geschmeichelt.

So war es aber der sonst am Spielgeschehen eher desinteressierte Milenko Acimovic, der in der 79. Minute sein Goldköpfchen hinhielt und die perfekte Flanke des (von Aushilfs-Rechtsverteidigers Mario Sonnleitner) sträflich alleine gelassenen Markus Suttner zum 0:1 verwertete.

Beichler & Jantscher überragend

Bis dahin erlebten über 12.000 Fans in Graz-Liebenau ein Spiel auf ein Tor – nämlich auf jenes der Gäste. Angeführt vom spielerisch überragenden Offensiv-Duo Jantscher/Beichler erarbeiteten sich die Steirer Chance um Chance, scheiterten aber entweder am brillanten Austria-Tormann Szabolcs Safar oder am eigenen Unvermögen.

Negativ-Highlight aus Grazer Sicht: Beichler bringt den Ball aus knapp zwei Metern nicht im leeren Tor unter (60.). Der Pechvogel nach dem Spiel: "Ich war um den einen Schritt zu spät dran. Es ist müßig, jetzt darüber nachzudenken, was wäre wenn…die Austria hat keinen Plan, warum sie dieses Spiel gewonnen hat."

Ein Stürmer für Sturm!

Unterm Strich bleiben drei Punkte, die der Austria zur Tabellenführung verhelfen. Wie diese errangelt wurden, fragt morgen ohnehin keiner mehr. Sturm, das im zehnten Pflichtspiel dieser Saison die erste Niederlage erleidet – was ja nebenbei bemerkt keine so üble Statistik ist – hat erneut die Bestätigung geliefert, ein Spiel diktieren zu können.

Nur die sich bietenden Chancen sollte man auch nützen – idealerweise schon am kommenden Donnerstag in der Ukraine. Eines hat die Partie in Liebenau allerdings wieder deutlich gemacht: Die Grazer brauchen einen neuen Stürmer wie einen Bissen Brot.

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