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Daniel Beichler entscheidet wie so oft in dieser Saison das Match für Sturm Graz.
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Sonntag, 18. Oktober 2009    von: Stefan Weger, Graz

Beichler trifft bei Fehlpass-Orgie

Sturm Graz gewinnt das Duell der Verfolger gegen Rapid mit 1:0. Goldtorschütze ist Daniel Beichler. Es ist aber lange Zeit ein alles andere als ansehnliches Spitzenspiel.



Live-Reporter für sportnet.at

Sturm gegen Rapid - Das Duell der Europa League-Fighter wurde zum Spitzenspiel auserkoren. Diesem Namen wird das Match aber – zumindest in der ersten Hälfte - nie gerecht. Fehlpässe, ungenaue Zuspiele, falsche Laufwege. Das alles sehen die Zuschauer in einer ausverkauften UPC-Arena. Was jedoch positiv anzumerken ist, ist das Defensivverhalten von Rapid und abschnittsweise auch jenes von Sturm. Offensiv geht bei beiden Mannschaften aber aufgrund der Fehlpassflut nur sehr wenig. Wenn ein Team Chancen vorfindet, dann ist das Rapid. Nikica Jelavic verfehlt jedoch zwei Mal das Tor.

>>Fotostory: Heißer Protest! Die Anhänger von Rapid und Sturm pfeifen auf das Pyrotechnik-Gesetz!<<

Fehlpass-Könige Hlinka und Kandelaki

Und Sturm: Sie kommen meist nicht einmal so weit. Jakob Jantscher und Daniel Beichler finden nur selten statt. Rapids Abwehr hat die beiden Jungspunde gut im Griff. Auffällig ist Peter Hlinka. Aber nicht aufgrund schöner Pässe oder guter Tacklings. Das Gegenteil ist der Fall. Mit seinen ungestümen Attacken verhilft der Slowake Rapid zu guten Freistoßmöglichkeiten. Hlinkas Glück ist es, dass Steffen Hofmann sein Visier zu ungenau eingestellt hat.

Hlinka ist aber nicht der einzige, der durch Unkonzentriertheiten auffällt. Ilia Kandelaki, Sturms linker Außenverteidiger, steht seinem Teamkollegen um nichts nach. Knapp vor der Pause hätte ein Fehlpass von ihm beinahe zum 0:1 geführt. Branko Boskovic ist jedoch zu überheblich.

Beichler trifft nach schönem Spielzug

Sturm erwischt den besseren Start in die zweite Hälfte. Knapp nach Wiederanpfiff haben die Blackys Pech. Beichler trifft die Stange. Ein Weckruf. Denn das Spiel wird nun besser. Es geht hin und her. Scheinbar hat die Pausenpredigt der Trainer seinen Zweck erfüllt. Denn Rapid bekommt quasi im Gegenzug einen Freistoß zugesprochen. Jelavic scheitert aber an Christian Gratzei.

Mit dem ersten echten schönen Spielzug erzielt Sturm den ersten Treffer. Bis zum diesem Vorstoß dauert es immerhin 56 Minuten. Samir Muratovic lässt abtropfen, Andreas Hölzl läuft vorbei, nimmt sich den Ball mit und spielt zu Daniel Beichler, der souverän einschiebt – 1:0 für Sturm. Plötzlich zeigt Sturm die spielerischen Tugenden, die man schon des öfteren von ihnen gesehen hat. Mit schnellen, direkten Pässen kommen die Blackys in die Angriffszone. Unmittelbar nach dem Führungstor ist Hölzl beim Torabschluss zu zögerhaft.

Rapid-Abseitstor? Grün-Weiß um Punkt betrogen

Rapid hat aber auch seine Chancen. Peter Pacult bringt nach einer Stunde Hamdi Salihi. Dieser hat nur kurz nach seiner Einwechslung gleich zwei Mal die Chance auf den Ausgleich. Zunächst verfehlt er das Leder knapp bei einer Flanke und beim zweiten Versuch geht der Ball hauchdünn am Tor vorbei.

So richtig heiß ist dann die Schlußphase. Eben jener Salihi trifft in der Nachspielzeit (94.) mit der letzten Aktion des Spiels. Schiedsrichter Schörgenhofer verwehrt dem Treffer aber wegen angeblichem Abseits die Gültigkeit. Eine krasse Fehlentscheidung seines Linienrichters. Manuel Weber hat das Abseits aufgehoben. Nicht nur deshalb gewinnt Sturm glüklich 1:0. Bitter für Rapid. Wenige Sekunden später fliegt Jelavic auch noch wegen Kritik mit Gelb-Rot vom Platz.

Jetzt auf Seite 2 umblättern und alle Stimmen zum Match plus Statistik ansehen!

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Beichler trifft bei Fehlpass-Orgie

Sturm Graz gewinnt das Duell der Verfolger gegen Rapid mit 1:0. Goldtorschütze ist Daniel Beichler. Es ist aber lange Zeit ein alles andere als ansehnliches Spitzenspiel.


Live-Reporter für sportnet.at

Sturm gegen Rapid - Das Duell der Europa League-Fighter wurde zum Spitzenspiel auserkoren. Diesem Namen wird das Match aber – zumindest in der ersten Hälfte - nie gerecht. Fehlpässe, ungenaue Zuspiele, falsche Laufwege. Das alles sehen die Zuschauer in einer ausverkauften UPC-Arena. Was jedoch positiv anzumerken ist, ist das Defensivverhalten von Rapid und abschnittsweise auch jenes von Sturm. Offensiv geht bei beiden Mannschaften aber aufgrund der Fehlpassflut nur sehr wenig. Wenn ein Team Chancen vorfindet, dann ist das Rapid. Nikica Jelavic verfehlt jedoch zwei Mal das Tor.

>>Fotostory: Heißer Protest! Die Anhänger von Rapid und Sturm pfeifen auf das Pyrotechnik-Gesetz!<<

Fehlpass-Könige Hlinka und Kandelaki

Und Sturm: Sie kommen meist nicht einmal so weit. Jakob Jantscher und Daniel Beichler finden nur selten statt. Rapids Abwehr hat die beiden Jungspunde gut im Griff. Auffällig ist Peter Hlinka. Aber nicht aufgrund schöner Pässe oder guter Tacklings. Das Gegenteil ist der Fall. Mit seinen ungestümen Attacken verhilft der Slowake Rapid zu guten Freistoßmöglichkeiten. Hlinkas Glück ist es, dass Steffen Hofmann sein Visier zu ungenau eingestellt hat.

Hlinka ist aber nicht der einzige, der durch Unkonzentriertheiten auffällt. Ilia Kandelaki, Sturms linker Außenverteidiger, steht seinem Teamkollegen um nichts nach. Knapp vor der Pause hätte ein Fehlpass von ihm beinahe zum 0:1 geführt. Branko Boskovic ist jedoch zu überheblich.

Beichler trifft nach schönem Spielzug

Sturm erwischt den besseren Start in die zweite Hälfte. Knapp nach Wiederanpfiff haben die Blackys Pech. Beichler trifft die Stange. Ein Weckruf. Denn das Spiel wird nun besser. Es geht hin und her. Scheinbar hat die Pausenpredigt der Trainer seinen Zweck erfüllt. Denn Rapid bekommt quasi im Gegenzug einen Freistoß zugesprochen. Jelavic scheitert aber an Christian Gratzei.

Mit dem ersten echten schönen Spielzug erzielt Sturm den ersten Treffer. Bis zum diesem Vorstoß dauert es immerhin 56 Minuten. Samir Muratovic lässt abtropfen, Andreas Hölzl läuft vorbei, nimmt sich den Ball mit und spielt zu Daniel Beichler, der souverän einschiebt – 1:0 für Sturm. Plötzlich zeigt Sturm die spielerischen Tugenden, die man schon des öfteren von ihnen gesehen hat. Mit schnellen, direkten Pässen kommen die Blackys in die Angriffszone. Unmittelbar nach dem Führungstor ist Hölzl beim Torabschluss zu zögerhaft.

Rapid-Abseitstor? Grün-Weiß um Punkt betrogen

Rapid hat aber auch seine Chancen. Peter Pacult bringt nach einer Stunde Hamdi Salihi. Dieser hat nur kurz nach seiner Einwechslung gleich zwei Mal die Chance auf den Ausgleich. Zunächst verfehlt er das Leder knapp bei einer Flanke und beim zweiten Versuch geht der Ball hauchdünn am Tor vorbei.

So richtig heiß ist dann die Schlußphase. Eben jener Salihi trifft in der Nachspielzeit (94.) mit der letzten Aktion des Spiels. Schiedsrichter Schörgenhofer verwehrt dem Treffer aber wegen angeblichem Abseits die Gültigkeit. Eine krasse Fehlentscheidung seines Linienrichters. Manuel Weber hat das Abseits aufgehoben. Nicht nur deshalb gewinnt Sturm glüklich 1:0. Bitter für Rapid. Wenige Sekunden später fliegt Jelavic auch noch wegen Kritik mit Gelb-Rot vom Platz.

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Franco Foda (Sturm-Trainer): "Es war so, dass wir vor allem in der ersten Hälfte sehr schwer ins Spiel gefunden haben, da hatte ich oft Bauchschmerzen. Aber ich denke, dass wir in der zweiten Hälfte besser gespielt haben. Das Tor von Rapid war ehrlich gesagt kein Abseits. Rapid hat mit drei zentralen defensiven Mittelfeldspielern agiert, hat die Räume gut zugestellt. Ich habe die Mannschaft in der Pause gefragt, wovor wir überhaupt Angst haben."

Daniel Beichler (Sturm-Torschütze): "Wir haben in der ersten Hälfte überhaupt nicht gut gespielt und im Großen und Ganzen viel Glück gehabt. Wir haben in der vorigen Saison so viele unglückliche und irreguläre Tore bekommen, heute waren wir eben die Glücklicheren. Das Wichtigste ist aber, dass wir drei Punkte geholt haben, gegen Rapid, eine super Mannschaft."

Steffen Hofmann (Rapid-Kapitän): "Die Enttäuschung ist groß, wir hätten das Spiel nie verlieren dürfen. Wir haben das Spiel verloren, weil wir nicht in Führung gegangen sind, dann sind Dinge passiert, die sehr unglücklich für uns waren. Es ist schwierig, seine Emotionen zu kontrollieren, wenn man mit einer gewissen Arroganz behandelt wird. Wenn man mit dem Schiedsrichter kein Wort reden kann, wegen einer Frage Gelb bekommt, dann ist das nicht in Ordnung."

tipp3-Bundesliga (11. Runde): SK Puntigamer Sturm Graz - SK Rapid Wien 1:0 (0:0).
Graz, UPC-Arena, 15.323 (ausverkauft), SR Schörgenhofer.

Tor: 1:0 (56.) Beichler

Sturm: Gratzei - Ehrenreich, Schildenfeld, Sonnleitner, Kandelaki - Hölzl (87. Bukva), Hlinka, M. Weber, Jantscher (78. Prettenthaler) - Muratovic, Beichler (92. Feldhofer)

Rapid: Payer - Dober, Soma, Patocka, Katzer - Hofmann, Heikkinen (11. Kulovits), Boskovic (78. Konrad), Pehlivan, Drazan (63. Salihi) - Jelavic

Gelb-Rote Karte: Jelavic (94./Kritik)


 

 

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