Sonntag, 30. August 2009 von: Christoph Luke
Rapid in der Zwickmühle
Mit dem 1:1 im Wiener Derby gehen Austria und Rapid in die Länderspielpause. In Hütteldorf entscheidet sich in diesen Stunden, wo die Heimspiele in der Europa League ausgetragen werden. Die Verantwortlichen stecken in der Zwickmühle. Mehr Kohle auf Kosten des sportlichen Heimvorteils?

Christoph Luke
Die Austria stellte von vornherein klar, dass man auf den unbestreitbaren Heimvorteil im Franz-Horr-Stadion nicht verzichten wolle. Die Heimspiele der Europa League gegen Werder Bremen, Bilbao und CD Nacional gehen in Wien-Favoriten vor 10.500 und nicht im Prater vor (aufgrund der Europacupauftritte der letzten Jahre) geschätzten 25.000 Zuschauern über die Bühne.
Ob Stadtrivale Rapid den Gang ins Ernst-Happel-Stadion antritt, entscheidet sich in den kommenden Stunden. Die Tendenz geht derzeit Richtung Prater, obwohl man sich bei den Grün-Weißen darüber im Klaren ist, dass man sich einer großen Stärke beraubt.
Rund 20 bis 30 Prozent des Heimvorteils würde das Happel-Stadion kosten, meint ein Akteur, der nicht genannt werden möchte. Das Prater-Oval sei auch für die Spieler des SK Rapid ein Auswärtsstadion und genauso ungewohnt wie für die Gastmannschaft.
Andererseits: Rapid ist, wie viele andere österreichische Klubs auch, finanziell nicht auf Rosen gebettet. Drei Spiele im Ernst-Happel-Stadion vor rund 45.000 Fans und die damit verbundenen Nebeneffekte (Fanartikel, mehr VIPs etc.) wären für Grün-Weiß Gold wert.
Vielleicht würde der eine oder andere Last-Minute-Verkauf auf dem Spielersektor genug Geld in die Kasse spülen, um auf das Happel-Stadion verzichten zu können. Die Wolverhampton Wanderers haben erneut ihr Interesse an Stefan Maierhofer deponiert. Die Daily Mail beziffert die Chance, dass der "Lange" ab Mittwoch auf der Insel kickt, mit "4/5 - four out of five" - also beinahe fix...
Verkauf oder nicht - die Chance auszulassen, mit drei gelungenen Spielen im Prater mögliche zukünftige Abonnenten oder Mitglieder anzusprechen, wäre wohl grob fahrlässig. Jetzt geht es auch darum, langfristig zu denken und den Schwung aus der Qualifikation in die Zukunft mitzunehmen.
Rapid in der Zwickmühle
Mit dem 1:1 im Wiener Derby gehen Austria und Rapid in die Länderspielpause. In Hütteldorf entscheidet sich in diesen Stunden, wo die Heimspiele in der Europa League ausgetragen werden. Die Verantwortlichen stecken in der Zwickmühle. Mehr Kohle auf Kosten des sportlichen Heimvorteils?
Die Austria stellte von vornherein klar, dass man auf den unbestreitbaren Heimvorteil im Franz-Horr-Stadion nicht verzichten wolle. Die Heimspiele der Europa League gegen Werder Bremen, Bilbao und CD Nacional gehen in Wien-Favoriten vor 10.500 und nicht im Prater vor (aufgrund der Europacupauftritte der letzten Jahre) geschätzten 25.000 Zuschauern über die Bühne.
Ob Stadtrivale Rapid den Gang ins Ernst-Happel-Stadion antritt, entscheidet sich in den kommenden Stunden. Die Tendenz geht derzeit Richtung Prater, obwohl man sich bei den Grün-Weißen darüber im Klaren ist, dass man sich einer großen Stärke beraubt.
Rund 20 bis 30 Prozent des Heimvorteils würde das Happel-Stadion kosten, meint ein Akteur, der nicht genannt werden möchte. Das Prater-Oval sei auch für die Spieler des SK Rapid ein Auswärtsstadion und genauso ungewohnt wie für die Gastmannschaft.
Andererseits: Rapid ist, wie viele andere österreichische Klubs auch, finanziell nicht auf Rosen gebettet. Drei Spiele im Ernst-Happel-Stadion vor rund 45.000 Fans und die damit verbundenen Nebeneffekte (Fanartikel, mehr VIPs etc.) wären für Grün-Weiß Gold wert.
Vielleicht würde der eine oder andere Last-Minute-Verkauf auf dem Spielersektor genug Geld in die Kasse spülen, um auf das Happel-Stadion verzichten zu können. Die Wolverhampton Wanderers haben erneut ihr Interesse an Stefan Maierhofer deponiert. Die Daily Mail beziffert die Chance, dass der "Lange" ab Mittwoch auf der Insel kickt, mit "4/5 - four out of five" - also beinahe fix...
Verkauf oder nicht - die Chance auszulassen, mit drei gelungenen Spielen im Prater mögliche zukünftige Abonnenten oder Mitglieder anzusprechen, wäre wohl grob fahrlässig. Jetzt geht es auch darum, langfristig zu denken und den Schwung aus der Qualifikation in die Zukunft mitzunehmen.