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"Grin, when you´re winning": Peter Pacult steht bei den Rapid-Fans derzeit hoch im Kurs.

Donnerstag, 10. September 2009    von: cl

Pacult: "Das geht runter wie Öl!"

Vor den Spielen gegen Red Bull und den HSV: Rapid-Coach Peter Pacult über sein Verhältnis zu den Fans, Extrazuckerln in Europa und mangelnde Rückendeckung des Vereins.


35.000 Abos für die Heimspiele in der Europa League verkaufte Rapid bis Donnerstag, 17 Uhr. Bis Sonntag läuft der Verkauf der Dreierpacks - was bis dahin nicht über den Ladentisch wandern sollte, wird als Einzelticket aufgelegt.

Nicht nur die Geschäftsführung der Hütteldorfer reibt sich die Hände. Auch Trainer Peter Pacult freut sich auf die internationale Herausforderung. "Sportlich und vom Namen her haben wir mit HSV und Celtic fast ein Traumlos gezogen", sagt der Wiener im Gespräch mit News (Ausgabe 37/09).

"Die Europa League ist ein Extrazuckerl"

Pacult weiß aber auch um die besondere Herausforderung der viel zitierten Doppelbelastung. Man müsse lernen, damit richtig umzugehen. "Dieser Spagat wird nicht leicht. Aber die internationalen Spiele sind sehr wichtig für die Weiterentwicklung der Mannschaft. So wie wir zum Beispiel von Aston Villa in den Zweikämpfen gefordert wurden, passiert uns das in der österreichischen Liga eher selten."

Für den 49-Jährigen ist klar: wichtig ist vor allem die Meisterschaft. Aber: "Die Europa League ist ein Extrazuckerl, das wir uns hart erarbeitet haben."

"Hätte mir härtere Gegenwehr der Vereinsführung gewünscht"

Kaum zu glauben, dass der Trainer noch vor wenigen Wochen ganz extrem in der Schusslinie der eigenen Fans stand. Der Grund: Pacult feuert Co-Trainer Barisic und Tormann-Trainer Zaijcek. "Diese Entscheidung ist nicht von heute auf morgen gefallen, sondern über Wochen und Monate gereift. Ich habe dann die Reißleine gezogen, um mich selbst zu schützen. [...] Ich hätte mir eine etwas härtere Gegenwehr der Vereinsführung gegen die Angriffe auf meine Person gewünscht."

Die Südtribüne des Hanappi-Stadions musste im Juni frisch gestrichen werden. "Pacult raus" war noch die freundlichste Mitteilung, die anscheinend aufgebrachte Anhänger auf das Gemäuer schmierten.

Fans: "Wir sind stolz"

Pacult und die Fans - wird das noch die große Liebe? Wer weiß. Der Trainer erzählt von einem "Treffen aller Fanklubchefs", das wenige Wochen nach der Trainerrochade stattfand. "Da ist einer aufgestanden und hat gemeint: Wir sind stolz, dass sie bei uns sind. Darauf gab´s spontanen Applaus im ganzen Saal. Und ich muss zugeben, das ist bei mir runtergegangen wie Öl."

Pacult: "Das geht runter wie Öl!"

Vor den Spielen gegen Red Bull und den HSV: Rapid-Coach Peter Pacult über sein Verhältnis zu den Fans, Extrazuckerln in Europa und mangelnde Rückendeckung des Vereins.

35.000 Abos für die Heimspiele in der Europa League verkaufte Rapid bis Donnerstag, 17 Uhr. Bis Sonntag läuft der Verkauf der Dreierpacks - was bis dahin nicht über den Ladentisch wandern sollte, wird als Einzelticket aufgelegt.

Nicht nur die Geschäftsführung der Hütteldorfer reibt sich die Hände. Auch Trainer Peter Pacult freut sich auf die internationale Herausforderung. "Sportlich und vom Namen her haben wir mit HSV und Celtic fast ein Traumlos gezogen", sagt der Wiener im Gespräch mit News (Ausgabe 37/09).

"Die Europa League ist ein Extrazuckerl"

Pacult weiß aber auch um die besondere Herausforderung der viel zitierten Doppelbelastung. Man müsse lernen, damit richtig umzugehen. "Dieser Spagat wird nicht leicht. Aber die internationalen Spiele sind sehr wichtig für die Weiterentwicklung der Mannschaft. So wie wir zum Beispiel von Aston Villa in den Zweikämpfen gefordert wurden, passiert uns das in der österreichischen Liga eher selten."

Für den 49-Jährigen ist klar: wichtig ist vor allem die Meisterschaft. Aber: "Die Europa League ist ein Extrazuckerl, das wir uns hart erarbeitet haben."

"Hätte mir härtere Gegenwehr der Vereinsführung gewünscht"

Kaum zu glauben, dass der Trainer noch vor wenigen Wochen ganz extrem in der Schusslinie der eigenen Fans stand. Der Grund: Pacult feuert Co-Trainer Barisic und Tormann-Trainer Zaijcek. "Diese Entscheidung ist nicht von heute auf morgen gefallen, sondern über Wochen und Monate gereift. Ich habe dann die Reißleine gezogen, um mich selbst zu schützen. [...] Ich hätte mir eine etwas härtere Gegenwehr der Vereinsführung gegen die Angriffe auf meine Person gewünscht."

Die Südtribüne des Hanappi-Stadions musste im Juni frisch gestrichen werden. "Pacult raus" war noch die freundlichste Mitteilung, die anscheinend aufgebrachte Anhänger auf das Gemäuer schmierten.

Fans: "Wir sind stolz"

Pacult und die Fans - wird das noch die große Liebe? Wer weiß. Der Trainer erzählt von einem "Treffen aller Fanklubchefs", das wenige Wochen nach der Trainerrochade stattfand. "Da ist einer aufgestanden und hat gemeint: Wir sind stolz, dass sie bei uns sind. Darauf gab´s spontanen Applaus im ganzen Saal. Und ich muss zugeben, das ist bei mir runtergegangen wie Öl."


 

 

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