Montag, 31. August 2009 von: Christoph Luke
Rapids logische Happel-Entscheidung
Rapid wandert also wie erwartet für drei Spiele ins Ernst-Happel-Stadion aus. Aus Sicht des Klubs wird es wohl Zeit, die aktuelle Heimstätte in Hütteldorf auszubauen.

Christoph Luke
6.000 Kartenbestellungen langten bei Rapid bis Montag, 8 Uhr Früh, für die Heimspiele ein. "Ohne, dass es einen Kartenpreis oder sonst irgendetwas gegeben hätte", erzählt Andy Marek.
Der Klubservice-Leiter rechnet vor: Rapid hätte die Ost-Tribüne den Auswärts-Fans überlassen müssen. Mit 10.400 Abonnenten und knapp 4.400 Mitgliedern wäre das Hanappi-Stadion für die Gruppenphase bereits ausverkauft gewesen. Wirtschaftlich nicht vertretbar.
Denn Rapid will mehr Menschen die Möglichkeit geben, die Spiele ihrer Mannschaft zu verfolgen und möchte mit drei wohl ausverkauften Spielen im Prater zukünftige, regelmäßige Stadionbesucher gewinnen.
Einen ähnlichen Effekt hatte wohl das Wiener Derby im Mai 2005 und die Champions-League-Partien im Herbst des selben Jahres, die im randvollen Ernst-Happel-Stadion über die Bühne gingen. Die Folge: auch in der Bundesliga stiegen in Hütteldorf die Besucherzahlen.
Rapids Luxus-Problem: viel mehr geht mittlerweile nicht mehr im Gerhard-Hanappi-Stadion. Daher will man einen Ausbau des 32 Jahre alten Stadions vorantreiben. Marek: "Wir wollen das gerne machen, aber wann es tatsächlich umgesetzt wird, wissen wir nicht."
Ein Indiz dafür, dass in Sachen Stadion etwas weitergeht, könnte sein, dass Rapid-Manager Werner Kuhn für Dienstagnachmittag in die Sitzung der Penzinger Bezirksentwicklungskommission eingeladen wurde. Dort will man über die Zukunftspläne Rapids informiert werden.
Bleibt noch das Thema Sicherheit. Die bekannt reisefreudigen Schotten, die zu Tausenden Innenstadt und Prater belagern werden, in den Griff zu bekommen, wird eine besondere Challenge für die Verantwortlichen. Hinzu kommt die - seit Pacults Goldtor gegen Celtic bestehende – tiefe Abneigung der schottischen Fans gegenüber Rapid. Die Celtic-Foren quellen über vor Hasstiraden gegen die Wiener Fans…
Rapids logische Happel-Entscheidung
Rapid wandert also wie erwartet für drei Spiele ins Ernst-Happel-Stadion aus. Aus Sicht des Klubs wird es wohl Zeit, die aktuelle Heimstätte in Hütteldorf auszubauen.
6.000 Kartenbestellungen langten bei Rapid bis Montag, 8 Uhr Früh, für die Heimspiele ein. "Ohne, dass es einen Kartenpreis oder sonst irgendetwas gegeben hätte", erzählt Andy Marek.
Der Klubservice-Leiter rechnet vor: Rapid hätte die Ost-Tribüne den Auswärts-Fans überlassen müssen. Mit 10.400 Abonnenten und knapp 4.400 Mitgliedern wäre das Hanappi-Stadion für die Gruppenphase bereits ausverkauft gewesen. Wirtschaftlich nicht vertretbar.
Denn Rapid will mehr Menschen die Möglichkeit geben, die Spiele ihrer Mannschaft zu verfolgen und möchte mit drei wohl ausverkauften Spielen im Prater zukünftige, regelmäßige Stadionbesucher gewinnen.
Einen ähnlichen Effekt hatte wohl das Wiener Derby im Mai 2005 und die Champions-League-Partien im Herbst des selben Jahres, die im randvollen Ernst-Happel-Stadion über die Bühne gingen. Die Folge: auch in der Bundesliga stiegen in Hütteldorf die Besucherzahlen.
Rapids Luxus-Problem: viel mehr geht mittlerweile nicht mehr im Gerhard-Hanappi-Stadion. Daher will man einen Ausbau des 32 Jahre alten Stadions vorantreiben. Marek: "Wir wollen das gerne machen, aber wann es tatsächlich umgesetzt wird, wissen wir nicht."
Ein Indiz dafür, dass in Sachen Stadion etwas weitergeht, könnte sein, dass Rapid-Manager Werner Kuhn für Dienstagnachmittag in die Sitzung der Penzinger Bezirksentwicklungskommission eingeladen wurde. Dort will man über die Zukunftspläne Rapids informiert werden.
Bleibt noch das Thema Sicherheit. Die bekannt reisefreudigen Schotten, die zu Tausenden Innenstadt und Prater belagern werden, in den Griff zu bekommen, wird eine besondere Challenge für die Verantwortlichen. Hinzu kommt die - seit Pacults Goldtor gegen Celtic bestehende – tiefe Abneigung der schottischen Fans gegenüber Rapid. Die Celtic-Foren quellen über vor Hasstiraden gegen die Wiener Fans…