Freitag, 27. Februar 2009 von: Gilbert Schaller
Vertraue Köllerer noch nicht
Hallo liebe sportnet.at-User! Das Weltgruppen-Erstrunden-Duell mit Deutschland in Garmisch von 6. bis 8. März wird aus der Sicht des heimischen Tennis-Sports ein absolutes Highlight.

Gilbert Schaller.
Speziell die Erinnerungen an das legendäre Aufeinandertreffen in Graz-Unterpremstätten 1993 machen das Duell mit unserem Nachbarn so speziell. Ich war damals selbst als vierter Mann im Team, die Atmosphäre war einfach einzigartig. Vor allem das Match zwischen Muster und Stich hat sich bei mir tief verankert. 15 Jahre später haben wir die Chance, uns für die 2:3-Niederlage zu revanchieren.
Positive Entwicklung
Das von mir nominierte Quartett Jürgen Melzer, Stefan Koubek, Alex Peya und Julian Knowle hat in den letzten Wochen unterschiedliche Leistungen gezeigt. Bei Jürgen ist es nicht wunschgemäß gelaufen, obwohl er sich laut eigenen Aussagen beim Spielen wohl fühlt. Er macht derzeit einfach nicht die Big Points, in Sachen Daviscup vertraue ich ihm aber voll und ganz. Er hat bis jetzt immer seine Leistung gebracht. Stefans Performance ist einfach beeindruckend. Er erntet jetzt die Früchte seiner Arbeit, die er seit seinem Comeback investiert hat.
Alex hat sich nach seiner herausragenden Leistung im Daviscup-Playoff in Großbritannien nicht so entfaltet, wie ich es mir gewünscht hätte. Dennoch: Er ist jemand, auf den ich immer zurückgreifen kann. Im Doppel hat er sich voll etabliert und ist eine tolle Alternative. Auch bei Julian ist es 2009 bislang nicht perfekt gelaufen. Die Tendenz ist jedoch klar steigend. Der Beweis: In Doha haben Julian und Jürgen in Runde eins das topgesetzte Duo Nestor/Zimonjic geschlagen.
Vertraue Köllerer noch nicht
Durch Daniel Köllerers Viertelfinaleinzug in Acapulco ist natürlich auch dessen Nicht-Nominierung wieder in den Vordergrund gerückt. Seine sportliche Leistung ist sehr positiv und ich freue mich darüber. Dennoch: Die Fronten sind derzeit geklärt. Ende Jänner habe ich eineinhalb Stunden mit ihm telefoniert und ihm klar gemacht, was mir wichtig ist. Die Voraussetzungen sind andere, wenn man für sein Land spielt.
Als Kapitän übernehme ich zu 100 Prozent die Verantwortung - auch für etwaige Entgleisungen. Ich bin bereit, Daniel ins Team zu holen, wenn ich ihm voll vertrauen kann. Das ist momentan noch nicht der Fall. Er ist nach wie vor ein kleines Streichholz in einer Zündholzschachtel. Ich habe ihn aber auf jeden Fall unter Beobachtung, werde auch mit anderen Spielern und Turnieroffiziellen sprechen. Er hat mir jedenfalls versichert, dass es keine Entgleisungen mehr gibt.
Die Frage, warum Oliver Marach nicht zum Zug kommt, ist schnell geklärt. Julian Knowle ist im Doppel gesetzt und harmoniert mit Jürgen Melzer und Alex Peya besser als mit Oliver Marach. Oli spielt im Doppel einfach ein anderes Tennis, welches Julian in seinem Spiel nicht wirklich entgegenkommt.
Vertraue Köllerer noch nicht
Hallo liebe sportnet.at-User! Das Weltgruppen-Erstrunden-Duell mit Deutschland in Garmisch von 6. bis 8. März wird aus der Sicht des heimischen Tennis-Sports ein absolutes Highlight.
Speziell die Erinnerungen an das legendäre Aufeinandertreffen in Graz-Unterpremstätten 1993 machen das Duell mit unserem Nachbarn so speziell. Ich war damals selbst als vierter Mann im Team, die Atmosphäre war einfach einzigartig. Vor allem das Match zwischen Muster und Stich hat sich bei mir tief verankert. 15 Jahre später haben wir die Chance, uns für die 2:3-Niederlage zu revanchieren.
Positive Entwicklung
Das von mir nominierte Quartett Jürgen Melzer, Stefan Koubek, Alex Peya und Julian Knowle hat in den letzten Wochen unterschiedliche Leistungen gezeigt. Bei Jürgen ist es nicht wunschgemäß gelaufen, obwohl er sich laut eigenen Aussagen beim Spielen wohl fühlt. Er macht derzeit einfach nicht die Big Points, in Sachen Daviscup vertraue ich ihm aber voll und ganz. Er hat bis jetzt immer seine Leistung gebracht. Stefans Performance ist einfach beeindruckend. Er erntet jetzt die Früchte seiner Arbeit, die er seit seinem Comeback investiert hat.
Alex hat sich nach seiner herausragenden Leistung im Daviscup-Playoff in Großbritannien nicht so entfaltet, wie ich es mir gewünscht hätte. Dennoch: Er ist jemand, auf den ich immer zurückgreifen kann. Im Doppel hat er sich voll etabliert und ist eine tolle Alternative. Auch bei Julian ist es 2009 bislang nicht perfekt gelaufen. Die Tendenz ist jedoch klar steigend. Der Beweis: In Doha haben Julian und Jürgen in Runde eins das topgesetzte Duo Nestor/Zimonjic geschlagen.
Vertraue Köllerer noch nicht
Durch Daniel Köllerers Viertelfinaleinzug in Acapulco ist natürlich auch dessen Nicht-Nominierung wieder in den Vordergrund gerückt. Seine sportliche Leistung ist sehr positiv und ich freue mich darüber. Dennoch: Die Fronten sind derzeit geklärt. Ende Jänner habe ich eineinhalb Stunden mit ihm telefoniert und ihm klar gemacht, was mir wichtig ist. Die Voraussetzungen sind andere, wenn man für sein Land spielt.
Als Kapitän übernehme ich zu 100 Prozent die Verantwortung - auch für etwaige Entgleisungen. Ich bin bereit, Daniel ins Team zu holen, wenn ich ihm voll vertrauen kann. Das ist momentan noch nicht der Fall. Er ist nach wie vor ein kleines Streichholz in einer Zündholzschachtel. Ich habe ihn aber auf jeden Fall unter Beobachtung, werde auch mit anderen Spielern und Turnieroffiziellen sprechen. Er hat mir jedenfalls versichert, dass es keine Entgleisungen mehr gibt.
Die Frage, warum Oliver Marach nicht zum Zug kommt, ist schnell geklärt. Julian Knowle ist im Doppel gesetzt und harmoniert mit Jürgen Melzer und Alex Peya besser als mit Oliver Marach. Oli spielt im Doppel einfach ein anderes Tennis, welches Julian in seinem Spiel nicht wirklich entgegenkommt.